Ferdinand Böhm geht für die SPD ins Rennen

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Ferdinand Böhm ist der Bürgermeisterkandidat der SPD.

Dieburg (eha) ‐ Der nächste Kandidat für die Bürgermeisterwahl im kommenden Jahr hat den Hut in den Ring geworfen: Ferdinand („Ferdi“) Böhm geht für die SPD ins Rennen.

Am Freitagabend ist der 58-jährige freiberufliche Produktionsberater im grafischen Gewerbe einstimmig auf den Spitzenplatz der Liste zur Kommunalwahl am 27. März 2011 gewählt worden. 25 SPD-Mitglieder - rund ein Viertel aller Mitglieder des Dieburger Ortsvereins - waren bei der Versammlung im „Badhaus“ anwesend. Bei einer Enthaltung stimmten dann 24 Mitglieder für Böhm als Bürgermeisterkandidat. Er war der einzige Bewerber.

Ich will nach 19 Jahren in der Stadtverordnetenversammlung, davon 17 Jahre in der Opposition, endlich einmal gestalten. Und nicht immer nur erleben, wie unsere Anträge abgelehnt werden“, begründete er seine Kandidatur auf Anfrage des Dieburger Anzeigers. „Dass ich kommunalpolitisch engagiert bin, ist ja hinlänglich bekannt“, so Böhm, der im Parlament durch markante, oftmals ironisch-pointierte Redebeiträge von sich reden macht. Böhm ist seit 19 Jahren im Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr und Mitglied der Betriebskommission des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung.

Historische Verwurzelung mit Dieburg

Der geborene Offenbacher lebt seit über 40 Jahren mit seiner Familie in Dieburg. Er ist seit 36 Jahren verheiratet, hat zwei Töchter und einen Enkel. Böhms Verbindungen nach Dieburg gehen aber noch weiter in die Historie zurück: Die letzte „von Fechenbach“ war eine Tante seiner Mutter. Namen von Vorfahren mütterlicherseits (geborene von Nordeck zur Rabenau) sind noch heute an der Gnadenkapelle zu finden.

Seine Freizeit verbringt Böhm am liebsten mit seinem Enkel, der Philatelie, mit Gitarre spielen und Singen mit Freunden. Er ist außerdem ein leidenschaftlicher - und glaubt man seiner Umgebung - auch durchaus begabter Hobbykoch.

Böhm ist zudem bei den Naturfreunden sowie der Organisation „Slowfood“ engagiert und gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Freunde und Förderer Museum Schloss Fechenbach“.

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