Fesch in Dirndl und Lederhose

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Selbst gezapft aus dem echten Holzfass schmeckt es sichtlich am besten. Zumal, wenn man mit solch charmanten Damen anstoßen kann.

Dieburg ‐   „Noch mehr als im letzten Jahr haben sich die Dieburger bajuwarisch gekleidet, sie hatten sichtlich Freude daran, sich in Lederhose oder Dirndl zu präsentieren“, kommentierte unsere Zeitung im Vorjahr den inoffiziellen „Dress-Code“ des KVD-Oktoberfestes. Von Matthias Grimm

Nicht wissend, dass es in der diesjährigen Auflage der Dibboijer Wiesn noch besser kommen sollte: In „Zivil“ gekleidet kam sich der DA-Reporter schon etwas komisch vor – fast keine Besucherin, kaum ein Besucher war nicht in Lederhose oder Dirndl erschienen, ja ganze Familien kamen in bayrischer Kluft zum kollektiven Feiern.

Schon vor dem Einzug von Festwirtin Bettina Steinmetz ins zum Festsaal umfunktionierte Zeughaus war die Bude proppenvoll. Die ersten Gäste waren schon um 18 Uhr erschienen – und das in Zeiten, in denen die Partys zumeist erst Stunden später richtig anlaufen. Und sie ließen es richtig krachen, die Älä-Bajuwaren: Die „Wiesenfelder“, seit dem Startschuss des KVD-Oktoberfestes vor drei Jahren für das Musikalische zuständig, hatten sicher ihre Freude. Sie brauchten nur mit den Fingern zu schnippen und alle Besucher standen auf den Bänken, ließen die Stimmung hoch kochen. Zünftig ging es nicht nur hinter dem Tresen zu, wo aus echten Holzfässern das Extra-Grohe-Festbier in „Halbe“ und Maßkrüge gezapft wurde. Auch auf den Tischen standen mehrere Holzfässer mit zehn Liter Inhalt des leckeren Hopfensaftes. Diese konnten von den Festbesuchern erworben und anschließend vor Ort geleert werden.

Der KVD nutzt das Oktoberfest auch, um „danke“ zu sagen. Dieses Jahr waren die Feuerwehren aus Dieburg, Münster und Semd eingeladen und ließen es sich beim vom KVD spendierten Freibier gut gehen. Verdientermaßen – schließlich stehen die Blauröcke dem KVD Jahr für Jahr an Fastnacht unermüdlich zur Seite.

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