Filmpremiere: Jüdisches Leben

Dieburg (eha) ‐   Am Mittwoch, 16. Dezember, steht eine Filmpremiere ins Haus: Der Filmclub präsentiert seine Dokumentation „Jüdisches Leben in Dieburg“. Ein Trailer dazu läuft bereits seit September in der gleichnamigen Sonderausstellung im Museum. Der Film dazu entstand in Zusammenarbeit von Stadtarchiv, Filmclub und Stadtjugendring und dokumentiert Interviews mit Zeitzeugen, Gespräche und Erinnerungen.

So standen Helen Hansi Kleban, eine geborene Lorch aus Dieburg, Herbert Hain, Harry (Hans) Lorch, Siegbert Lorch, Bernd Strauss und Deborah Vlock, die Enkelin von Nelli Lehmann, vor der Kamera des Filmclubs. „Ihre Erinnerungen, ihre Botschaft an uns und nachfolgende Generationen sind auch digital dokumentiert und wurden für die Ausstellungsbesucher von Paul Huttarsch, Peter Liste und dem Team des Filmclubs aufbereitet“, so Bürgermeister Dr. Werner Thomas.

Der Film zur Ausstellung ist bereits das zweite Projekt, das Stadtarchiv und Jugendförderung in enger Zusammenarbeit realisieren. Und ebenso wie beim ersten Projekt vor vier Jahren – damals zum Thema „60 Jahre Kriegsende“ - sind auch wieder Jugendliche des Filmclubs an der Produktion beteiligt. Auch der Stadtjugendring ist als Kooperationspartner eingestiegen und hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Interviews mit den im Ausland lebenden jüdischen Zeitzeugen aufgenommen werden konnten (wir berichteten). Aus vielen Stunden Material hat der Filmclub nun eine halbstündige Dokumentation erstellt, in der die Erinnerungen der Zeitzeugen mosaikhaft verwoben sind.

Die Filmpremiere findet im Sitzungssaal des Rathauses statt (Zugang über die Freitreppe).

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