Fliegende Hunde mitten in Dieburg

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Die zwei- und vierbeinigen Teilnehmer der Agility-Abschlussprüfung.

Dieburg - Eine gelungene Abschlussprüfung legten am Sonntagnachmittag alle Teilnehmer der beiden Agility-Anfängerkurse der „Flying Dogs“in Dieburg ab. „Seit April liefen zwei Anfängerkurse“, berichtet Petra Baum, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Von Verena Scholze

In diesen Kursen waren alle Hunderassen und Größen vertreten.“ Beide Kurse bestanden aus je zehn Teams, von denen jeweils ein Team aus einem Hund und dessen Besitzer gebildet wird. Die Kurse liefen bis Ende Juli und die Trainingsstunden fanden immer Montags und Mittwochs auf dem Vereinsgelände Auf der kleinen Mörs statt.

Das Team der „Flying Dogs“ hat in den letzten Jahren einen regen Zuspruch zu verzeichnen. Informationen zum Verein und den Trainingsstunden findet man auf der vereinseigenen Homepage.

Agility ist eine Sportart mit Hund, die seit etwa 1990 in Deutschland etabliert ist und sich immer noch steigender Beliebtheit erfreut. Dieser Hundesport bietet Rasanz, Dynamik und Spannung und begeistert allein durch die Harmonie zwischen Mensch und Hund, die als Team immer neue Aufgaben zu erfüllen haben. Nachempfunden wurde diese Sportart dem Springreiten, bei dem ein Parcour aus verschiedenen Geräten aufgebaut ist, der in einer bestimmten Reihenfolge durchlaufen werden muss. Diese Hindernisse sind den Fähigkeiten und Größen der Hunde angepasst und erfordern Geschicklichkeit, Vertrauen und Mut von den Tieren. „Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Läufen“, erklärt Baum „den A-Lauf und den J-Lauf“. Während der A-Lauf die Kontaktzonengeräte wie Wippe, Steg und Wand beinhaltet, müssen diese beim J-Lauf nicht bewältigt werden. Bei beiden Läufen kommt es auf Schnelligkeit und Fehlerpunkte an. „Fällt eine Stange, so werden dem Team fünf Fehlerpunkte angerechnet“, sagt Baum. „Es kann also sein, dass ein schneller Hund nicht gleichzeitig der beste ist, da ihm im Parcours mehrere Fehler unterlaufen.“ Nachdem die Wertung beider Läufe feststand, konnte Liane Schreiber mit ihrem Hund Josy den Siegerpokal in Empfang nehmen, die ihren Hund voller Stolz tätschelte und mit einem Leckerli belohnte.

Ab August starten unsere Aufbaukurse, in den spezielle Führtechniken im Parcours trainiert werden“, berichtet Baum. Viele der Anfänger haben sich bereits zu den weiterführende Kursen angemeldet, die bis Ende des Jahres durchgeführt werden. „Im Parcours üben wir manchmal nur mit zwei bis drei Hindernissen“, so Baum, „während bei Prüfungen schon 15 bis 20 durchnummerierte Hindernisse stehen können. Um die Hunde hier schnellstmöglichst durch den Hinderniswald zu lotsen, werden die Führtechniken trainiert, die aus Handzeichen oder Rufen bestehen können.“

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