Sanierung der Franfkurter Straße / Umleitung für Verkehr

Es geht rund für die Kreisel

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Neu gestaltet wird die Frankfurter Straße zwischen der Kreuzung an der evangelischen Kirche und dem Marienplatz. Am Montag beginnen die Arbeiten, ab Mittwoch ist dieser Abschnitt der Straße komplett gesperrt. 

Dieburg - Provisorisch kreiseln können die Verkehrsteilnehmer am Marienplatz nun schon seit April 2011. Von Laura Hombach 

Der Behelfskreisel war eingerichtet worden, damit der Verkehr, der seit Oktober 2011 durch den neu gebauten Tunnel rollen kann, am Marienplatz nicht  sogleich in einem Nadelöhr stecken bleibt.

Eigentlich geplant gewesen war indes, dass die Frankfurter Straße zwischen Marienplatz und der Kreuzung an der evangelischen Kirche zeitgleich mit den Arbeiten am Tunnel saniert wird – inklusive der Schaffung zweier Kreisel. Doch im Spätsommer 2010 wurden bei einer obligatorischen Bohrung am Marienplatz Verunreinigungen durch Altöl im Kreuzungsbereich gefunden und das Projekt musste auf Eis gelegt werden. Die Verunreinigungen wurden im Anschluss über einen längeren Zeitraum beobachtet und dabei festgestellt, dass sie sich im Laufe der Zeit von alleine wieder auflösten. 2012 gab dann die Untere Wasserschutzbehörde grünes Licht: Die jüngsten Proben hätten keine Auffälligkeiten mehr aufgewiesen. Der Weg für den Bau der beiden Kreisel und die Straßensanierung war somit wieder frei.

Land Hessen bezuschusst Sanierung

Im Sommer diesen Jahres kam nun auch der Bewilligungsbescheid über Zuschüsse des Landes Hessen für die Baumaßnahme. Und so hat das Provisorium am Marienplatz jetzt ausgedient: Am kommenden Montag, 10. November, starten die Arbeiten für die Kanal- und Straßensanierung in der Frankfurter Straße von der Altstadt bis zum Marienplatz. Im Zuge dieser grundhaften Erneuerung soll dann auch ein neuer Kreisverkehrsplatz an der Kreuzung bei der evangelischen Kirche entstehen und der Kreisel am Marienplatz seine endgültige Form erhalten. Die Arbeiten gehen auf die 2010 vom Parlament beschlossenen Planungen zurück. Die Frankfurter Straße soll laut diesen Entwürfen durch Baumpflanzungen und weitere Grünflächen einen Allee-Charakter erhalten. Für die Radfahrer werden Fahrradschutzstreifen angelegt, die an den Bestand im nördlichen Teil der Groß-Umstädter-Straße angepasst werden und eine Breite von 1,50 Meter haben.

Bis die Verkehrsteilnehmer durch die neuen Kreisel kreisen und über die neue Frankfurter Straße rollen können, heißt es nun allerdings ein wenig Geduld haben: Der Kreuzungsbereich Frankfurter Straße/Minnefeld soll bis zum Spätsommer 2015 wieder hergestellt sein und dann für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin heißt es diesen Abschnitt der Frankfurter Straße zu umfahren. Da bei den Arbeiten auch Kanalrohre verlegt werden müssen, sei es nicht möglich, den Verkehr durch die Baustelle zu leiten, heißt es aus dem Rathaus.

Daher ist die Frankfurter Straße vom Marienplatz bis zur Altstadt ab Mittwoch, 12. November, komplett gesperrt. Dem innerörtliche Privatverkehr wird empfohlen, von Darmstadt kommend über die Albinistraße oder Fuchsberg, von Münster kommend über den Fuchsberg und von Groß-Umstadt kommend über die Altstadt-, Rheingaustraße-, Albinistraße zu fahren. Eine Ausschilderung erfolgt nicht.

Umleitung auch für Buslinien

Der überörtliche Verkehr wird mit Hinweistafeln auf die Behinderungen aufmerksam gemacht. Die Umleitungsstrecke für die Buslinien läuft von der Post über die Rheingaustraße, Marktplatz, Steinstraße, Fuchsberg, Bahnhof und in umgekehrter Richtung. Ersatzhaltestellen werden geschaffen.

Die Planungen können auf der städtischen Homepage unter der Rubrik „Projekte in Planung“ eingesehen werden.

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