Adventskonzert der Freien Sängervereinigung

Facettenreicher Chorgesang

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Johanna Herrmann bereicherte das Konzert mit ihren Soli.

Dieburg - Unzählige Facetten des Chorgesanges durften die zahlreichen Besucher am Sonntag in der Gnadenkapelle erleben. Anlässlich ihres traditionellen Adventskonzertes verzauberte die Freie Sängervereinigung die Anwesenden mit weltlicher, geistlicher und adventlicher Musik. Von Verena Scholze 

„Geboren wurde die Idee des Adventskonzertes bereits in den 50er Jahren“, erzählte die Vorsitzende Susanne Krimm in ihrer Begrüßungsrede.

Damals wollte man den vielen Mitarbeitern und Patienten des Krankenhauses, die durch Arbeit oder Krankheit diese Zeit nicht genießen konnten, etwas Weihnachten in die Herzen bringen. Dieses Konzert wurde zunächst auf der großen Treppe, später in der Rochus-Kapelle veranstaltet und von dort aus über die Lautsprecheranlage in die Krankenzimmer und Flure übertragen. Auch wenn die Tradition des Singens im Krankenhaus nicht fortgeführt wurde, das Adventskonzert ist seitdem ein fester Bestandteil im Kalender der Freien Sängervereinigung.

Nach einem kleinen „Umweg“ über die St. Wolfgang Kirche in den 80er Jahren findet das bekannte und beliebte Adventskonzert der Freien Sängervereinigung nun bereits seit vielen Jahren in der Gnadenkapelle statt. Ein besonderer Dank der Vorsitzenden galt auch Pfarrer Alexander Vogl, der die Gnadenkapelle jedes Jahr gerne wieder dem Chor zur Verfügung stellt.

Und so erlebten die Besucher unter der Leitung des Dirigenten Thomas Möller die Darbietung bekannter Stücke wie „Adiemus“ von Karl Jenkins oder „Air“ von Georg Friedrich Händel. Das umfassende Repertoire der Sängerinnen und Sänger reichte von schwunghafter, stimmungsvoller Musik bis hin zu besinnlicher, getragener Literatur. Dabei kam auch die neue Orgel, nach ihrer endgültigen Abnahme durch den Organisten Michael Roth, zum Einsatz. Dieser präsentierte Stücke von Johann Sebastian Bach und Josef G. Rheinberger. Unterstützung erhielten die Sängerinnen und Sänger durch die Solistin Johanna Herrmann. Passend zum Programm des Abends sang sie „Wie lieblich ist der Boten Schrift“ von Händel und der „Weihnachtsbaum“ von J. Krohn. Zwischen den Gesangsstücken des Chores schuf Thomas Möller für die Anwesenden mit einer Lesung eine passende adventliche Stimmung.

Und auch ein gemeinsames Singen der Freien Sängervereinigung und der Anwesenden stand auf dem Programm. Zahlreich erklangen die Stimmen bei den Liedern „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen“ und trugen auch damit zu einer feierlichen Vorweihnachtsstimmung bei. Am Ende des Konzertes wurde nicht an Applaus gespart und somit allen Mitwirkenden ein dickes Lob ihres Publikums zuteil.

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