Konzert zum Martinsmarkt

Klassik und Gegenwart vereint

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Die Mitglieder des gemischten Chors der Freien Sängervereinigung Dieburg verwöhnten das Publikum mit wunderschönen Musikstücken aus Europa und Afrika.

Dieburg - Musik aus Europa und Afrika: Beim Konzert zum Martinsmarkt begeistern die Freie Sängervereinigung und die Trommelgruppe "NANJU FO". Von Sebastian Kniza

Als echter Publikumsmagnet erwies sich auch in diesem Jahr der Martinsmarkt mit seinen vielen Ständen und dem abwechslungsreichen Programm. Die ereignisreichen Martinsmarkttage fanden am Sonntagabend mit einem Martinsmarkt Konzert in der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul einen krönenden und schönen Abschluss.

Die Mitglieder der Freien Sängervereinigung Dieburg boten  den vielen Gästen ein musikalisches  Feuerwerk der Extraklasse. Ein umfangreiches Programm aus kirchlichen und weltlichen Liedern verzauberte das Publikum.

Pfarrer Alexander Vogl lobte das große Engagement der Freien Sängervereinigung und freute sich über die vielen Konzertgäste an diesem Abend.

Klassiker und moderne Stücke, gewürzt mit instrumentaler Leichtigkeit. Unter der Leitung des Dirigenten Thomas Möller demonstrierte der gemischte Chor sein großartiges Können. Musikalisch wurde der Chor von der Trommelgruppe „NANJU FO“ aus Langen unterstützt.

Gemeinsam brachten sie musikalisch die warme Sonne Afrikas in das herbstliche Dieburg. Der Organist Michael Roth begleitete den Chor auf der Orgel und entlockte in seinen Solostücken dem Instrument völlig neue Töne und Rhythmen.

Eine sehr gelungene Verbindung aus Klassik und Gegenwart. Passend zu den Musikstücken wurde das Innere der Kirche in verschiedene Lichtszenarien getaucht. Doch nicht nur Musikalisches, sondern auch Literarisches gab es an diesem Abend.

Chormitglied Susanne Krimm las eine selbstgeschriebene Vor-Weihnachtsgeschichte vor. Die kleine Jule wünscht sich die schönste Laterne der Welt von ihrem Vater.

Der Papa ist sehr beschäftigt mit seiner Computerarbeit und räumt ihr nur wenig Zeit ein. Das ärgert sie sehr. Doch mit Hilfe der Geschichte von St. Martin und dessen Mantel kann Jule den Papa in ihren Bann ziehen. Gespannt lauscht er der Geschichte und denkt über das Teilen nach. Sofort ist die Arbeit zur Seite gelegt. Die Tochter und ihre schönste Laterne der Welt sind fortan ganz wichtig für den Vater. Weihnachten kann jetzt kommen.

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