Freude und Leid der jüdischen Dieburger

Dieburg ‐  „Heydorn ist jüdischen Glaubens. Er lebt um 1328 in Dieburg.“ Mit diesen schlichten Worten beginnen die Ausstellungstexte und das Begleitheft zur derzeitigen Sonderausstellung „Jüdisches Leben in Dieburg“. Von Lisa Hager

Über 600 Jahre prägte die jüdische Gemeinde die Stadt mit. Die Spurensuche führt zu Geschäften, Cafés und Kaufhäusern, zu Familiengeschichten und Anekdoten, sie erzählt von Freude und Leid der jüdischen Bürger. Florian Hoffarth aus Dieburg wird bei einer Führung durch die Ausstellung am Mittwoch, 28. Oktober, die alten Akten, Fotos und Briefe aus dem Stadtarchiv, die bei der Recherche hilfreich waren, näher erläutern. Bei einem Glas Wein klingt der Abend aus. Beginn ist um 18 Uhr in Museum Schloss Fechenbach. Der Eintritt kostet pro Person zwei Euro, Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre und Inhaber der Seniorencard A oder S des Landkreises sind befreit. Infos unter z 06071/2002-460 und http://www.museum-schloss-fechenbach.de.

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