Frischer Wind in der Schule

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Fürs Naturerlebnis die Ärmel hoch krempeln: An dieser Station konnten die Kinder beim Tag der offenen Tür in der Goetheschule mit einfachen Tests die Bodenbeschaffenheit bestimmen.

Dieburg (ves) ‐ Frischen Wind hat der neue Leiter der Goetheschule, Christof Maruschka, mitgebracht: Diese Meinung zumindest vertreten viele Eltern von Kinder, die die Dieburger Gesamtschule schon seit Jahren besuchen.

Dieses Gefühl wurde auch auf die Besucher übertragen, die sich am Samstag zum Tag der offenen Tür eingefunden hatten, um einen Einblick über die diversen AG-Angebote, das Schulgelände sowie die Lehrkräfte zu erhalten. Den Auftakt bildete eine musikalische Darbietung der Schulband, bevor man sich an über 20 Stationen einen Einblick in die einzelnen Fachbereichen verschaffen konnte. Orange gekleidete Schüler standen jedem hilfsbereit zur Seite, um die Wege zu den verschiedenen Klassenräumen zu zeigen. Lehrer boten Interessenten zudem Rundgänge an.

Bei der Naturerlebnis AG konnten die Kinder mit einfachen Tests die Bodenbeschaffenheit bestimmen. Allein mit Löffel, Wasser, einer feuchten Bodenprobe und guten Gehör ermittelten die Besucher, ob es sich um Lehm- oder Sandboden handelte.

Einblick in das Schulangebot

Im Foyer konnten die Besucher Scherenschnitte des Kollegiums bestaunen und selbst welche anfertigen. In der Weihnachtswerkstatt konnte Grußkarten gestalten und ausdrucken. Einen Einblick erhielten die Eltern in die Computerräume und in Lernprogramme, die für fast alle Fächer angeboten werden. Auf dem Wahrnehmungsparcours in der Sporthalle ließen sich vor allem künftige Schüler von Begleitern mit verbundenen Augen durch die Hindernisse lotsen.

Weitere Informationen erhielten die Eltern zu Fremdsprachen wie Englisch, Französisch und Spanisch, über die Schüleraustauschfahrten nach Kanada, Übungen zum Lese- und Rechtschreib-Training sowie der Rechtschreibwerkstatt.

Containerkinder tauschen mit Klassenzimmer-Kindern

Wie der Schulleiter berichtete, ist auch ein Ausbau der AGs in Planung. Das Angebot sei etwas „mädchenlastig“,, wie Maruschka von mehreren Eltern zugetragen wurde. Nun soll das Angebot schnell um den Bereich Technik erweitert werden. Maruschka war an seinem ersten Tag der offenen Tür überrascht, wie viele Besucher trotz der Kälte in die Schule gefunden hatten. „Mit so vielen Interessenten haben wir gar nicht gerechnet“, freute er sich und lobte das Kollegium und die Schüler, die die ganze Woche mit Vorbereitungen beschäftigt waren.

Bis zum Beginn des neuen Schuljahrs sollen die Schüler übrigens ihre sanierten Naturwissenschaftsräume beziehen können. „Das ist ja ein untragbarer Zustand“, so der Schulleiter. Auch sollen zum Halbjahr die „Containerkinder“ mit „Klassenzimmer-Kindern“ tauschen. Auch wenn es einen riesigen Verwaltungsaufwand bedeute, soll laut Maruschka jede Klasse aus Gründen der Gerechtigkeit einmal im Container unterrichtet werden.

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