Odenwaldclub bei den Freilichtspielen in Schwäbisch Hall

Gelungene Fahrt zu „Glenn Miller“

Ein tolles Programm für Wanderer und Nichtwanderer wurde den Ausflüglern des OWK in Schwäbisch Hall geboten.

Dieburg -

Pünktlich um 8 Uhr startete ein voll besetzter Bus mit kultur- und wanderfreudigen Dieburgern nach Schwäbisch Hall. Um auf den Wechsel des Sprachbereichs vom Hessischen ins Schwäbische vorbereitet zu sein, wurde ein Kurzkurs im schwäbischen Dialekt angeboten, zumal der Wanderführer Armin Hamich Schwäbisch Hall seine ehemalige Heimat nennen darf. So erfuhren die Teilnehmer, dass ein Klo „Scheißhäusle“ heißt – was ja auf Reisen immer gut zu wissen ist. Nachdem man Schwäbisch Hall bei diesigem Wetter erreicht hatte, begann die Erkundung dieser wunderschönen Stadt. Erster Programmpunkt war eine Stadtführung. Aufgeteilt in zwei Gruppen erfuhren die Dieburger Wissenswertes über die Stadt, ergänzt durch historische Anekdoten. Dass einer der Stadtführer ein ehemaliger Dieburger Student und Studienkamerad des Dieburger Wanderführers war, gab der Stadtführung noch eine besonders persönliche Note. Das Wetter entwickelte sich im Laufe des Tages hochsommerlich mit fast wolkenfreiem Himmel und war ein absoluter Glücksfall. Höhepunkt war die Vorstellung der Freilichtspiele auf der Treppe vor der Michaelskirche. Umgeben von traumhafter Kulisse genossen die Dieburger Melodien von Glenn Miller und erfuhren seinen sehr gut dargestellten musikalischen Lebensweg bis hin zu seinem tragischen Ende.

Das Wanderangebot am Sonntag wurde gut angenommen, die „Nichtwanderer“ konnten zuschauen, wie Salz gesotten wird, nochmals die herrliche Stadtkulisse genießen oder einen Spaziergang zum Benediktinerkloster Groß-Comburg machen.

Der Besuch des Freilichtmuseums Wackershofen mit Führung war ein ebenso interessanter Abschluss wie der ganze Aufenthalt in Schwäbisch Hall. Hochzufrieden wurde der Heimweg angetreten. Beim Abschied wurde der Ruf nach Wiederholung solch einer Fahrt laut.

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