Glaubens-Weblog und Multimedia-Dossier

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Die Studenten Jan-Kristian Jessen (von links), Johanna Emge und Tobias Reitz, die das Projekt „Nachts in Darmstadt“ präsentierten.

Dieburg - Manchmal ist auch das Studium Glaubenssache – jedenfalls wenn es um das Projekt „Augenblick“ der angehenden Online-Journalisten vom Campus Dieburg geht. In einem Gruppen-Weblog – ein Weblog ist eine tagebuchähnlich aufgebaute Internet-Seite – dachten die Studenten ein Semester lang über Religion, Glaube und Spiritualität nach. Von Jens Dörr

Projektpartner dabei waren das Magazin „chrismon“ und das sich noch im Aufbau befindende Online-Portal „evangelisch.de“. Was die Mitwirkenden aus dem zweiten Semester jüngst im Hörsaal der Hochschul-Aula auf dem Campus präsentierten, war indes nur eins von insgesamt sechs Projekten.

Da hatte eine andere Gruppe aus dem zweiten Semester sich etwa ein halbes Jahr lang um das Campus-Magazin gekümmert, das es bereits seit dem Jahr 2002 gibt und um das sich immer wieder neue Studenten kümmern.

„Nachts in Darmstadt“

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Von Mördern, Traumforschern und Taxifahrern berichteten derweil Studenten des vierten Semesters, die das 220 Seiten dicke Buch „Nachts in Darmstadt“ aus der Taufe hoben. Damit der crossmediale Aspekt des Studiums – die Produktion nicht nur für Print-, sondern auch für Online-Medien, Radio und TV – nicht zu kurz kam, setzten die Studenten online ergänzend weiterführende Videos und Podcasts um.

Zum Thema „Laufen“ erstellten unterdessen weitere Nachwuchsjournalisten des vierten Semesters zwei Fernsehsendungen, die sie im professionell ausgestatteten AV-Studio des Campus Dieburg produzierten. Ein Multimedia-Dossier für den Projektpartner „spektrumdirekt“ mit Texten und Podcasts rundete das Paket ab, das „gut lief“, wie die Studenten erklären.

Zeitung der Zukunft

Mit der Antwort auf die Frage, welche die Zeitung der Zukunft ist, könnte man wohl viel Geld verdienen. Die Dieburger Studenten des sechsten Semesters haben die Frage bereits beantwortet: „Unsere Zeitung!“ In Kooperation mit dem Fachblatt „medium magazin“ entwickelten sie Konzept und Prototyp einer Zeitung, die sie selbst abonnieren würden. Kleines Format, mehr Hintergründe und ein ungewöhnlicher Erscheinungsrhythmus waren nur einige der Merkmale, die die Studenten dabei herausarbeiteten.

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Im Hauptstudium, sprich in den Semestern sechs und sieben, haben die Studenten in Dieburg die Wahl, den Schwerpunkt Journalismus weiterzuführen oder sich stattdessen ein Jahr lang mit Public Relations zu befassen. Einige Studenten, die das taten, präsentierten ebenfalls das, was sie in der Projektphase des Semesters erarbeitet hatten: Ein Teil erstellte für die Hessische Film- und Medienakademie eine PR-Strategie, ein anderer machte Vorschläge zur Verbesserung der internen Kommunikation des Pilgerhauses Weinheim. Beiden Gruppen gemein war, dass sie die alltägliche Arbeit einer PR-Agentur möglichst nah simulierten.

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