Prinzenpaar-Tippspiel neu aufgelegt

Grimmige Fastnacht garantiert

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Wer wird Prinz, wer Prinzessin? Auf „dibborsch.de“ gibt es wieder das Tippspiel.

Dieburg - An Fastnacht heißt Dieburg nicht Dieburg, sondern Dibborsch. Klar, dass es auch einen entsprechenden Internetauftritt geben muss. Und der kommt in neuem Kostüm daher – relauncht, sagt der Fachmann. Von Jens Dörr

Bernd „Berti“ Grimm hat es getan: Die vergangenen, selbst an der Gersprenz nicht besonders närrischen Monate, hat der Dieburger genutzt, um seiner Fastnachts-Website www.dibborsch.de eine Frischzellenkur zu verpassen. „Das war ein kompletter Neuanfang gewesen“, blickt Grimm auf hunderte Stunden Freizeit zurück, die er im vergangenen Jahr in den sogenannten Relaunch investiert hat. Für Otto-Normal-Fastnachter am wichtigsten: Das liebevoll gepflegte Online-Angebot, das insbesondere in der fünften Jahreszeit zur täglichen Surfadresse vieler Äla-Jünger wird, hat nicht nur optisch und in Sachen Benutzerfreundlichkeit gewonnen. Auch inhaltlich hat Berti Grimm in den vergangenen Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um gerade von jetzt an bis Ende Februar eine faktenreiche, interessante und vor allem unterhaltsame Anlaufstelle im World Wide Web für alle zu schaffen, die vom Äla kaum genug kriegen können. Und: Die Tollitäten-Börse kehrt zurück!

„Ich hoffe, dass das Interesse an ihr jetzt wieder groß ist und die Leute sie nicht vergessen haben“, sagt Grimm, der mit der Börse zwei Jahre lang pausierte. Zwischenzeitlich ließ er auch die Arbeit an der Website als seinem größten Hobby ruhen, wollte sich letztlich aber doch nicht lösen und stellte fest, dass er ohne nicht konnte. Die Folge: der Rücktritt vom Rücktritt des Trägers der „Holzisch Latern“ des Karnevalvereins – Grimm stieg voller Elan und mit neuen Ideen wieder ein und erfreute damit mehrere tausend Leser.

Der Website-Macher und sein Sponsor: Grimm und Grimm (links Berti, rechts Stephan) an der Dieburger Stadtmauer im Fechenbach-Park.

Die Börse ist also zurück. Wie vor ihrer Pause gilt es bei diesem Tippspiel, Prinz und Prinzessin der aktuellen Kampagne vorherzusagen. Erst dreimal, 2012 und 2013, gelang das jemandem – bei jährlich 130 bis 150 Tipps. Häufiger korrekt prognostiziert wird von den Mitspielern zumindest Prinz oder Prinzessin. Haben mehrere Mitspieler das Prinzenpaar richtig erraten oder eben zumindest die Hälfte davon, entscheidet das Los. Grimm lässt sich beim Preis auch in diesem Jahr nicht lumpen – dank Unternehmer und Namensvetter Stephan Grimm: Der betreibt die neun Mitarbeiter starke und vor einiger Zeit von Dieburg nach Groß-Umstadt übergesiedelte Officepoint-Company, die Unternehmen vielfältiger Branchen bei der Neukundenakquise, Bestandskunden-Betreuung und im Recruiting unter die Arme greift, sich aber auch im Telefonservice, Logo- und Textdesign sowie in der Websitegestaltung profiliert.

Stephan Grimm sponsert in diesem Jahr den Hauptpreis, der einen Gegenwert von 263 Euro besitzt: Gewonnen werden kann eine Übernachtung für zwei Personen in der „Träumerei“ in Michelstadt, dem Hotel der Schauspielerin Jessica Schwarz. Neben der Nacht im dortigen „Goldspeicher“-Zimmer gibt es neben-an im „Rathaus-Bräu“ ein Vier-Gänge-Menü für zwei Personen und dazu noch freien Eintritt für zwei Personen in der Odenwald-Therme. Das Tippspiel startet am Montag, 13. Februar, und endet am Abend des Fastnachtssamstags. Bis dahin präsentiert Grimm, der sich in den vergangenen Monaten nicht nur technisch mit dem Website-Umzug auf die „Wordpress“-Plattform, sondern auch schriftstellerisch fortgebildet hat, ausgewählte Randgeschichten zur Börse unter dem Motto „Das Geheime entdecken“, aber auch viele andere Artikel rund um die Dieburger Fastnacht. Neu sind in diesem Jahr Interviews mit ausgewählten Narren. Zudem streut er jetzt Umfragen ein. Zu finden ist sein Angebot darüber hinaus nun auch auf Facebook.

„Schon jetzt sind die Besucherzahlen deutlich gestiegen“, freut er sich, dass seine viele Arbeit bereits die ersten Früchte zu tragen beginnt. Rausgeflogen aus www.dibborsch.de sind die Seiten über die Dieburger Fastnachtsgruppen: „Sie pflegten ihre Seiten kaum.“

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