Halle kriegt was aufs Dach

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Hier schwebt der Koloss ein: Sieben Betonbinder bilden das Tragwerk der künftigen Römerhalle-

Dieburg ‐ „Faszinierend, diese Präzision“, sagt Bürgermeister Dr. Werner Thomas, während er gebannt nach oben blickt. Über ihm schwebt mittlerweile der sechste von sieben Betonbindern für das Dach der Römerhalle. Ein Spezialkran hievt den 21,3 Tonnen schweren Koloss langsam und vorsichtig in die Höhe und schließlich auf die dafür vorgesehenen Montagestellen. Ein gewaltiger Anblick für die Zuschauer, reine Routine für die Fachmänner vom Bau.

Die Betonbinder sind das Tragwerk für die Dachkonstruktion der Römerhalle. Den Auftrag für die anschließenden Dachdeckerarbeiten hat der Magistrat bereits am Donnerstag vergeben. Diese sollen Ende Oktober/Anfang November beendet sein. Wenn danach noch der Baukran zeitnah abgebaut werde, könne auch die Straße Hinter der Schießmauer wieder für den gesamten Straßenverkehr freigegeben werden, sagte der Bürgermeister.

Oberhuber: „Mehrkosten müssen wir akzeptieren“

Jeder einzelne der Binder hat ein Gewicht von über 20 Tonnen.

Mit der Verabschiedung des Nachtragshaushalts wurden in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung auch die Mittel für die mittlerweile auf 1,8 Millionen Euro angelaufenen Mehrkosten für die neue Halle (wir berichteten mehrfach) genehmigt. „Jetzt kommen wir auf Kosten von rund 7,2 Millionen Euro“, hatte CDU-Fraktionsvorsitzender Markus Oberhuber in seiner Rede zum Nachtragshaushalt konstatiert. „Wir geben grünes Licht, die Mehrkosten müssen wir halt akzeptieren, auch wenn es uns sehr schwer fällt.“ Er forderte die Verwaltung künftig zu einer strengen Kostenkontrolle auf. Oberhuber:„Es darf sich jetzt nicht noch was verändern.“

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