Erlös kommt „Tastmodell“ zu gute

Heimatverein Dieburg bringt Kalender 2019 heraus

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Dieburger Impressionen, eingefangen von neun Amateurfotografen: Die Teilnehmer des Kalenderwettstreits des Heimatvereins staunten über das Resultat.

Dieburg - Unter 65 Einsendungen wählte der Heimatverein die schönsten Motive. Zu sehen sind die Bilder im zweiten, großformatigen Fotokalender, der druckfrisch zu haben ist.

Die „Park- und Gartenstadt Dieburg“ haben neun Amateurfotografen durch den Sucher ihrer Kameras eingefangen. Quer durch die Jahreszeiten nahmen die Teilnehmer des Kreativwettbewerbs des Heimatvereins Dieburg die ehemalige Römerstadt ins Visier. Das Resultat ist ein zwölfseitiger Kalender für 2019, mit Naturimpressionen, markanten Gebäuden und besonderen Plätzen.
Eine monochrome Ansicht des Trapezteichs, die Kirschblüte auf der Aschaffenburger Straße, ein Graureiher am Wehr oder das herbstliche Antlitz des Amtsgerichts und der Marienschule. Orte und Jahreszeiten schaffen Stimmungen, die mit unterschiedlichen sichtweisen eingefangen wurden. 40 Hobbyfotografen gingen auf Safari, 65 Bilder wurden eingesandt.

Lieblingsmotiv: Auch Schafe wurden mit der Kamera eingefangen.

„Das Thema, die technische Qualität, der Ausdruck des Bildes“, Maria Bauer, Vorsitzende des Heimatvereins listet die Kriterien auf, nach der die Jury ihre Auswahl für das zweite Kalenderprojekt traf. Mit Kompakt-, Spiegelreflex- und Systemkameras machten sich die Hobbyfotografen auf die Motivsuche. Dieburger Wahrzeichen, wie der Mühlturm und das Landratsamt wurden abgelichtet. Und Schafe, die nicht zuletzt dank Schäfchenmaler Hans Peter Murmann das kreative Stadtimage prägen. Im Klostergarten fand Erich Mertesacker eine ganze Herde blauer Lämmer. Die Perspektive „Hinter Gittern“ ist wenigen Dieburgern vorbehalten. Sie zeigt die Rosenblüte im Gefängnisgarten. Nicht nur das Thema war dem Heimatverein ein Herzensanliegen. „Dass Dieburg eine Gartenstadt bleibt, dafür haben wir uns auch eingesetzt“, sagte Bauer. Die Blumenampeln rund um den Marktplatz werden vom Verein bestückt und haben in diesem Jahr prächtiger geblüht denn je. Mit dem Erlös aus dem Kalenderverkauf verfolgt der Verein diesmal ein kulturpädagogisches Ziel: Ein Tastmodell des historischen Dieburgs soll finanziert werden. (zah)

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