Wettbewerb für Gründer: Pfiffige Restaurant-Idee überzeugt die Jury

„Heißer Kessel“ unter Volldampf

Gründerwettbewerb an der Alfred-Delp-Schule: Unser Bild zeigt die Siegergruppe mit Lehrern und Jury-Mitgliedern.

Dieburg - (jd)   Die Verköstigung der Jury mit Leckereien bei der finalen Präsentation grenzte fast an Bestechung – das musste auch Christian Markert, Marktbereichsdirektor der Sparkasse Dieburg, bei der Siegerehrung augenzwinkernd zugeben.

Mit ihrem Restaurant „Heißer Kessel“ hatten fünf Schüler der Alfred-Delp-Schule (ADS) den inzwischen zum neunten Mal stattfindenden Gründerwettbewerb der Schule gewonnen. Sarah Bressan, Laura Goedecke, Janna Lewald, Dennis Prüstel und Jonas Kunkel heimsten dafür den Hauptpreis – Kartfahren für fünf Personen im Wert von 300 Euro, gestiftet durch die Sparkasse Dieburg - ein und freuten sich zudem über die Anerkennung vor allem für ihre Produktvorstellung. Die hatte neben dem Business-Plan, der in den vergangenen Monaten erstellt worden war und von einer Jury auf Stichhaltigkeit geprüft wurde, die Hälfte der Abschluss-Punktzahl ausgemacht.

Auch auf Platz zwei landete eine Geschäftsidee aus der Gastronomie: Mit ihrem „Café & Club Lounge Libito“ verfehlten Eileen Rush, Corinna Hermanns, Sarah Untch, Janina Kühn und Julia Wiedekind den Sieg nur knapp, durften sich aber mit Gutscheinen für die „Bücherinsel“ im Wert von 150 Euro trösten. Für 100 Euro im „Mephisto“ essen gehen dürfen Philipp Jansen und Lukas Hitzel: Mit ihrer Idee einer „Koch Academy“ kamen die beiden jungen Männer auf Platz drei. Überhaupt sorgten sich viele der insgesamt 17 ADS-Gruppen, von denen sechs ins Finale und in die Präsentationen gekommen waren, um das leibliche Wohl der Bevölkerung. Denn auch Platz vier ging mit dem fiktiven Unternehmen „Crèpesspezialitäten Café SaFeSa“ in diese Richtung, wobei die Gruppenmitglieder Sandra Müller, Felix Lang und Sandra Düsterhöft das – ebenfalls fiktive – Podium um einen Platz verfehlten.

Ziel des Wettbewerbs, der ursprünglich auf einen regionalen Wettbewerb der IHK Darmstadt zurückgeht, nun aber ADS-intern durchgeführt wird, sei die Sensibilisierung angehender Abiturienten für die Chancen und Risiken einer beruflichen Selbständigkeit, wie die Succeed GmbH mitteilt. Die wiederum sitzt im Technologie- und Innovationszentrum Dieburg und berät viele Gründerfirmen. Mit Mathias Mundt und Jenny Dufner saßen zwei Succeed-Vertreter in der Jury, der auch Christian Markert (Sparkasse) sowie Armin Domestle vom RKW Hessen (Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Wirtschaft) und Sebastian Everling vom „Career-Center“ der Hochschule Darmstadt angehörten.

Verantwortliche Lehrer der ADS, die den Gründerwettbewerb begleiteten, waren Holger Schenk und Stefan Gräser. „Ohne diese beiden wäre das Ganze undenkbar gewesen“, betonte ADS-Leiterin Renate Stiebing.

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