Herbert Prokosch zum Vorsitzenden gewählt

Dieburg -  Bei der gut besuchten Generalversammlung der Kolpingsfamilie Dieburg wurde Herbert Prokosch zum neuen Vorsitzenden gewählt. Weiterhin wurden Ulrich Berendonk zum Stellvertreter, Ludwig Schmitt zum Referenten für Veranstaltungen und Silvia Godeck als Beisitzerin gewählt.

Nach der Bestätigung durch die Generalversammlung sind die zuvor von der Jugend gewählten Vertreter, Clemens Frisch, Max Rötschke, Sebastian Albert, Martin Prokosch und Johannes Schneider, ebenfalls voll stimmberechtigte Mitglieder im Vorstand. Zu Kassenprüfern wurden erneut Dieter Bobel, Peter Trojan und Klaus Scholze gewählt. Die bereits im Vorjahr gewählten Vorstandmitglieder, Heinrich Blank, Matthias Spielkamp, Roland Blank und Josef Weyer gehören dem Vorstand auch künftig an.

Herbert Prokosch sieht die übernommene Aufgabe als Herausforderung und Verpflichtung zugleich an - auch in Dank und Verantwortung gegenüber seinen Vorgängern Helmut Döpper, Wili Braun, Hans Hampel und Ludwig Schmitt, die in den vergangenen Jahrzehnten die Dieburger Kolpingsfamilie entscheidend geprägt und zu dem erfolgreichen, selbstbewussten und unabhängigen Verein gemacht haben, der sie heute ist.

Bei der künftigen Arbeit setzt er vor allem auf Kontinuität und die Weiterentwicklung der Jugendarbeit. Er forderte die Jugend auf, sich einzumischen. Besonderen Wert legt er darauf, dass der Vorstand als Team arbeitet. Seine eigene Arbeit will er an dem Wort Adolph Kolpings „Schön reden allein tut´s nicht, die Tat ziert den Mann“ messen lassen.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Umbau des Pater-Delp-Hauses wünschte er allen Verantwortlichen eine glückliche Hand. Prokosch wies darauf hin, dass die Kolpingsfamilie vor mehr als 25 Jahren ihre Heimat im Pater-Delp-Haus gefunden hat. Die Kolpingfamilie möchte ihre seit mehr als 40 Jahren jeden Montag stattfindende Veranstaltungen auch weiterhin dort abhalten - genau so wie die „Don Camillo-Bar“, die ein fester Bestandteil der Fastnacht geworden ist und aus deren Gewinn weiterhin sozial-caritative Zwecke und die eigene Jugendarbeit unterstützt werden sollen. Prokosch zeigte sich zuversichtlich, dass die Kolpingsfamilie ihre Ziele - gemeinsam mit ihrem Präses Pfarrer Vogl - erreichen werde.

Insgesamt fanden im zurückliegenden Jahr mehr als 100 Veranstaltungen statt, davon 47 Montagsveranstaltungen mit religiösen und gesellschaftspolitischen Themen, Reiseberichten, geselligen Veranstaltungen wie Schützenmeisterschaft, Churrasco-Abend, Ausflügen, Kolpingtreff und Kappenabend.

Nicht mit gezählt sind Bezirks- und Diözesanveranstaltungen, Wallfahrten, Gottesdienste, Ökumenische Gebetswoche, Besuche bei befreundeten Kolpingsfamilien, Krankenbesuche und die Arbeitseinsätze an den Fastnachtstagen, die Kapuzinerkerb und den Martinsmarkt.

Clemens Frisch trug den Rechenschaftsbericht der Jugend vor. Er informierte über die gelungenen Aktivitäten, wie die Mini-Freizeiten in Miltenberg, die Abholung des Altenberger Lichtes, das Pfingstlager des Diözesanverbandes, die Zeltfreizeit bei Donauwörth. Zum festen Programm gehören wöchentliche Gruppenstunden.

Mit Stolz kann die Dieburger Kolpingsfamilie auf die von der Jugend geleistete Arbeit zurückblicken. Vor allem bei der sehr erfolgreichen Kleidersammlung, die in diesem Jahr am 26. September stattfinden wird, hat sich die Jugend stark engagiert.

Matthias Spielkamp gab seinen Rechenschaftsbericht zur finanziellen Situation ab. Ihm wurde eine solide Kassenführung bescheinigt.

Manfred Bitsch überbrachte Grüße des Bezirksvorstandes und dankte der Kolpingsfamilie Dieburg für die Unterstützung des Rumänienprojektes und lud zur Teilnahme an der Wallfahrt zur Liebfrauenheide (15. Mai) und am Johannisfeuer in Höchst im Odenwald (23. Juni.) ein.

Kommentare