Herzkathederlabor fürs Rochus

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Zusammenarbeit zum Wohle der Patienten: Prof. Dr. med. Thomas Münzel, Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik Kardiologie, Anglogolie und Internistische Intensivmedizin an der Universitätsmedizin Mainz, mit Dr. Sebastian Sonnenschein (links) bei der Diagnose. Sonnenschein ist Leitender Arzt des neuen Linksherzkathetermessplatzes am St. Rochus.

Dieburg (eha) ‐  Ab März ist man im Dieburger St. Rochus Krankenhaus in Richtung Ausstattung mit hoch moderner Diagnostik und Therapie noch ein Stück weiter: Dann wird kardiologischen Patienten ein neuer Linksherzkathetermessplatz zur Verfügung stehen.

Die offizielle Einweihung des Linksherzkathetermessplatzes findet Ende März in Anwesenheit von Vertretern des Bistums und der mit dem Rochus kooperierenden Kliniken statt.

Vorangegangen ist diesem Schritt eine zweijährige Planungs- und Bauphase, in der intensive Gespräche mit benachbarten kardiologischen Zentren geführt wurden. Durch die besonders verkehrsgünstige Lage des St. Rochus Krankenhauses können mit dem Linksherzkathetermessplatz jetzt auch kardiologische Notfälle in kürzester Zeit versorgt werden. Nach einer kurzen Startphase mit verschiedenen Untersuchungen, in der die am Universitätsklinikum Mainz erprobten Abläufe innerhalb des Herzkatheterteams für den Standort in Dieburg überprüft und optimiert werden, steht das Herzkatheterlabor im Frühjahr für die Versorgung von Notfallpatienten rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung.

Die ausgebaute Kardiologie des St. Rochus Krankenhauses schließt somit eine Lücke sowohl in der ambulanten, als auch in der stationären Versorgung kardiologischer Patienten in der Region Dieburg und garantiert eine optimale medizinische Betreuung und Behandlung.

Zusammenarbeit mit Klinikum Mainz und Darmstadt

Die Versorgung der Patienten geschieht in enger Kooperation mit Prof. Dr. Thomas Münzel, Direktor der 2. Medizinischen Klinik und Poliklinik Kardiologie, Angiogolie und Internistische Intensivmedizin des Universitätsklinikums Mainz, als führendem Kardiologen.

Zudem arbeitet das St. Rochus mit der dortigen Abteilung für Herzchirurgie von Prof. Dr. med. Christian-Friedrich Vahl und dem Kardiologischen Zentrum am Alice-Hospital in Darmstadt unter Leitung von Dr. med. Matthias Zander zusammen.

Bazan: „Gutes Stück voran gekommen“

Jeder Herzpatient wird je nach Schwere seiner Erkrankung entweder am St. Rochus Krankenhaus, am Alice-Hospital oder am Klinikum der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz versorgt.

Damit vervollständigen wir unser erklärtes Ziel, aus dem St. Rochus Krankenhaus eine regionale Portalklinik auch in der Kardiologie zu entwickeln“, so Markus Bazan, Generalbevollmächtigter der Stiftung. „Wir sind damit auf dem von uns eingeschlagenen Weg ein gutes Stück vorangekommen. Die Finanzierung des Projekts erfolgt ausschließlich ohne staatliche Zuschüsse.“

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