Hier haben Damen die Wahl

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Petra Bauernschmitt (l.) und Uli Strempel zeigen ihre Unikate in der „Bücherinsel“.

Dieburg (jd) ‐ Wann passt eine Tasche optimal zum Schmuck ihrer Trägerin? Was, das Frau trägt, lässt sich perfekt kombinieren? Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung „Damenwahl“, die noch bis zum 30. April im ersten Stock der „Bücherinsel“ am Marktplatz zu sehen ist.

Petra Bauernschmitt und Uli Strempel sind die Macherinnen der rund 100 Schmuckstücke und 30 Taschen, die seit der feierlichen Eröffnung der Ausstellung während der Öffnungszeiten der Buchhandlung zu besichtigen sind. „Wir wollen mit Damenwahl unter anderem Stoff mit Metallischem verbinden, denn das passt oft gut zusammen“, erläutert Strempel das Konzept hinter der Ausstellung. Sämtliche Handtaschen und Schmuckstücke sind Unikate der beiden Frauen, die hauptberuflich als Designerinnen arbeiten. Entsprechend sind die gezeigten Stücke, die alle käuflich zu erwerben sind, eher in der gehobenen Preisklasse angesiedelt.

Hauptsächlich das weibliche Publikum im Blick

Die beiden Frauen lernten sich über ihre Arbeit kennen, haben zuvor schon zusammen ausgestellt. Eine dritte Kreative fungierte als Mittlerin zwischen den Designerinnen und dem Team der „Bücherinsel“ um Claudia und Erich Kleene: Bärbel Kostron. „Die Stofftaschen kann man gut mit den Kleidern kombinieren, die ich entwerfe“, sagt sie. Einige ihrer Stücke begutachtete das verständlicherweise überwiegend weibliche Publikum bei der Eröffnung ebenfalls.

Das Programm umrahmte dabei Sue Ferrers, eine in Münster wohnende Australierin, mit der Geige. Bekannt ist Ferrers den Dieburgern unter anderem von der „Blauen Nacht“, wo sie sich als „Blaue Geigerin“ einen Namen machte.

Zurück zu Schmuck und Taschen: Die Entwürfe seien verspielt und wollten vor allem durch ihre stilsichere Differenziertheit und hochwertige Verarbeitung überzeugen, sagen Bauernschmitt und Strempel weiter. Generell aber lasse sich über Geschmack natürlich trefflich streiten – und erlaubt sei ohnehin, was gefalle. „Bei passender Kette und Tasche kann man eigentlich nicht mehr viel falsch machen“, sind sich beide einig.

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