Kleine Tour mit närrischer Streckenlänge

Hoffnung auf 350 Radler

Dieses Team - links Cheforganisator Helmut Schelter - bereitet aktuell die „7. Kleine Tour der Hoffnung“ vor. Sie findet am 26. Mai statt, startet auf dem Dieburger Marktplatz. (Foto: jd)

Dieburg - Wie beim allerersten Mal? Nein, wie beim zweiten Mal! Am 26. Mai startet die siebte Auflage der „Kleinen Tour der Hoffnung“, und das Macherteam um Cheforganisator Helmut Schelter hofft zumindest insgeheim gewiss aufs Einstellen des Teilnehmerrekords. Von Jens Dörr

Den gab es bei der zweiten Auflage, als sich 400 Fahrer auf die drei Strecken begaben. Offiziell gibt Schelter das Ziel mit „250 bis 350 Teilnehmern“ aus. Das wäre gegenüber dem verregneten Vorjahr eine Verdoppelung bis Verdreifachung.

„Wir wollen helfen“, lautet weiterhin das Credo der Dieburger Version der „Tour der Hoffnung“, bei der alljährlich Prominente im Kampf gegen Kinderleukämie in die Pedale treten (die große „Tour der Hoffnung“ findet in diesem Jahr vom 14. bis 16. August in Nordhessen statt). Bundesweit kamen vergangenes Jahr 1,6 Millionen Euro zusammen. Die Crew um Schelter erstrampelt mit ihrer „Kleinen Tour“ regelmäßig einen bis zu fünfstelligen Eurobetrag. Profiteur sind leukämiekranke Kinder und Jugendliche. Schelter reicht den Erlös an die Kinderklinik in Darmstadt weiter. Nicht nur die Behandlung, Pflege und Betreuung der Betroffenen, sondern auch die Forschung und Früherkennung rund um die heimtückische Erkrankung fördern die bei der Tour gesammelten Gelder auf diese Weise.

In Dieburg startet die „7. Kleine Tour der Hoffnung“ in diesem Jahr erneut um 9 Uhr auf dem Marktplatz. Anstelle einer Startgebühr wird im Rahmen der Anmeldung (via www.kleinetourderhoffnung.de, direkt vor dem Start oder unterwegs an einem der Haltepunkte) um eine Spende von mindestens zehn Euro gebeten. Ab 20 Euro wird auf Wunsch auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Spenden kann auch jeder, der nicht mitfährt (Sparkasse Dieburg, BLZ 508 526 51, Konto 333 333 37).

Sponsoren haben auch diesmal im Voraus die Kosten für Genehmigungen, Versicherungen, Begleitfahrzeuge und Sicherheitsdienste übernommen. Das gilt auch für die Bewirtung und Verpflegung unterwegs.

Drei gegenüber dem Vorjahr teils modifizierte Touren sind auch in diesem Jahr für verschiedene konditionelle Verfassungen im Angebot. Da die meisten im Organisationsteam und auch viele Fahrer Dieburger sind, passen die närrischen Kilometerzahlen umso besser: Touren über 33, 66 und 99 Kilometer stehen diesmal zur Auswahl bereit. Nach dem Treffpunkt um 9 Uhr mit der Begrüßung und dem Beschnuppern der Mitstreiter gehen um 9.30 Uhr die „Sportler“ auf die 99 Kilometer lange Strecke. Groß-Bieberau, Schaafheim und Babenhausen zählen hier zu den Stationen. Um 9.45 Uhr setzen sich die „Tourer“ in die Sättel und bestreiten die 66 Kilometer, sind später unter anderem in Nieder-Roden zu Gast.

Die Familienstrecke über 33 Kilometer beginnt um 10 Uhr, unter anderem wird die Thomashütte angefahren.

Zurückkehren werden die Gruppen zwischen 14 und 16 Uhr und im Schlossgarten beim Trapezteichfest von Sängerlust und Freier Sängervereinigung gemeinsam gemütlich ihren Abschluss feiern. J jd

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