Hoffnung trotz Regenschauer

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Schlagersänger Chris Bennett stimmte vor dem Start den charity-Song zur „Tour der Hoffnung“ an.

Dieburg ‐   Auch von schlechten Wetteraussichten ließen sich gestern etliche Radfahrer nicht abhalten, bei der „Kleinen Tour der Hoffnung“ in die Pedale zu treten. Pünktlich um halb zehn verließ die erste Gruppe den Marktplatz, machte sich auf die mit 100 Kilometern längste Strecke des Tages.  Von Jens Dörr und Lisa Hager

Von den schlechten Wetteraussichten ließen sich gestern etliche Radfahrer - hier vor dem Start auf dem Marktplatz - nicht abhalten, bei der „Kleinen Tour der Hoffnung“ in die Pedale zu treten.

Das Organisationsteam um Silke Klotz, Helmut Schelter sowie die beiden Sportlichen Leiter Kurt Bingel und Claus Stüber schickte zwei weitere - größere - Gruppen zudem auf Strecken über 30 und 60 Kilometer. Bevor es auf die Rundkurse und abschließend zum Trapezteichfest der Sängerlust ging, stimmte zum Auftakt Schlagersänger Chris Bennett den Charity-Song zur „Tour der Hoffnung“ an. Er erinnerte daran, worum es bei der Veranstaltung neben Geselligkeit und sportlicher Betätigung in erster Linie geht: Geld zu sammeln, das vor allem zur Bekämpfung von Kinder-Leukämie verwendet werden soll (ausführlicher Bericht mit Summe, Teilnehmerzahl und Tour-Verlauf folgt am Mittwoch).

Mit dem Samstagabend zum Auftritt der Cover-Band „Heed the Call“ konnten die Veranstalter der Sängerlust sogar noch ganz zufrieden sein. „Angesichts des nicht gerade einladenden Wetters, lief es ganz gut“, sagte Vorsitzender Lothar Wolf. Gestern Nachmittag aber stand ihm der Frust doch ins Gesicht geschrieben. „Immer wieder Schauer auf Schauer“, sagte er mit Blick in den düsteren Himmel, an dem sich gerade wieder dunkle Wolken zusammenzogen. Kaum, dass sich Besucher an den Biertischen niedergelassen hatten, mussten sie auch schon wieder Schutz unter Zeltdächern oder Schirmen suchen.

Modellbauer beschützt seine Prachtstücke

Am meisten Spaß hatten die Kinder, die mit dem überdachten Schlossgarten-Express ihre Runden drehten.

Gut hatten es die Kinder, die im überdachten Schlossgartenexpress beim Trapezteichfest ihre Runden drehten.

Obwohl die stolzen Yachten und Dampfer der „Reederei Spießfeld“ naturgemäß wasserfest sind, wollte auch dort direkt an den Gestaden des Trapezteiches keine rechte Stimmung im Sinne von „Sommer, Sonne, Urlaub“ aufkommen. „Ich pack' das Schiff jetzt weg“, meinte ein Modellbauer, der sein Prachtstück vorsichtshalber noch gar nicht vom Stapel gelassen hatte.

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