Start ist nächsten Samstag am Marktplatz

Hoffnungstour: neuer Name, alte Routen

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Neuer Name, alte Strecken: Das Team um Cheforganisator Helmut Schelter (r.) bereitet aktuell die „Hoffnungstour“ vor. Sie findet am kommenden Samstag (15. Juni) statt und startet auf dem Dieburger Marktplatz.

Dieburg - Die „Hoffnungstour“ startet nächsten Sonntag, der Erlös fließt in den Kampf gegen Kinderleukämie. Sehr erfreulich ist, dass sich Immer mehr Unternehmen und Kommunen einbringen. Von Jens Dörr 

Wetterprognosen sind bekanntlich so eine Sache: Gibt es gerade im Internet immer mehr Seiten, die Vorhersagen von 14 Tagen und mehr anbieten, so betonen Meteorologen immer wieder, dass präzise Auskünfte eher nur für die nächsten 72 Stunden drin sind.

Mit Blick auf die „Hoffnungstour“ um den Dieburger Cheforganisator Helmut Schelter aber gilt ganz gewiss: Schlechter als im vergangenen Jahr kann Petrus nicht gelaunt sein. Da fiel die Tour wegen anhaltender Regenfälle ins Wasser und komplett aus. Für die achte Auflage des Benefizereignisses am kommenden Sonntag (15. Juni), das bis 2013 noch „Kleine Tour der Hoffnung“ hieß, verschwenden Schelter und sein Team an so etwas kaum einen Gedanken.

Stattdessen herrscht Vorfreude, dass bei der Radtour für den guten Zweck diesmal wieder in die Pedale getreten werden darf. „Immer mehr Unternehmen und Kommunen bringen sich ein“, ist Schelter glücklich, dass das Engagement seiner Truppe auf Unterstützung nicht nur bei den Tourteilnehmern, sondern auch den Gönnern und Gastgebern der Zwischenstationen Gefallen findet. So werde diesmal etwa in Messel nach längerer Pause wieder mal ein Stopp eingelegt

Kampf gegen Kinderleukämie

Auch unter neuem Namen ist die Dieburger Veranstaltung eine Version der „Tour der Hoffnung“, bei der alljährlich Prominente im Kampf gegen Kinderleukämie in die Pedale treten. Die große „Tour der Hoffnung“ findet in diesem Jahr vom 6. bis 9. August mit einem Prolog in Gießen und weiteren Etappen in Sachsen statt. Bundesweit kamen vergangenes Jahr 2,2 Millionen Euro zusammen - bislang Rekord. Die Crew um Schelter erstrampelt mit ihrer „Hoffnungstour“ regelmäßig mehrere tausend Euro. Davon profitieren leukämiekranke Kinder und Jugendliche.

In Dieburg startet die „8. Hoffnungstour“ in diesem Jahr erneut um 9 Uhr auf dem Marktplatz. Anstelle einer Startgebühr wird im Rahmen der Anmeldung (via www.kleinetourderhoffnung.de, direkt vor dem Start oder unterwegs an einem der Haltepunkte) um eine Spende gebeten. Ab 20 Euro wird auf Wunsch auch eine Spendenbescheinigung ausgestellt. Spenden kann auch jeder, der nicht mitfährt (Sparkasse Dieburg, BLZ 508 526 51, Konto 333 333 37). Sponsoren haben auch diesmal im Voraus die Kosten für Genehmigungen, Versicherungen, Begleitfahrzeuge und Sicherheitsdienste übernommen. Das gilt auch für die Bewirtung und Verpflegung unterwegs.

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Angeboten werden Strecken über 33, 66 und 99 Kilometer. Nach dem Treffpunkt um 9 Uhr auf dem Dieburger Marktplatz gehen um 9.30 Uhr die „Sportler“ auf die 99 Kilometer lange Strecke. Groß-Bieberau, Schaafheim und Babenhausen zählen hier zu den Stationen. Um 9.45 Uhr setzen sich die „Tourer“ in die Sättel und bestreiten die 66 Kilometer, sind später unter anderem in Nieder-Roden zu Gast. Die Familienstrecke über 33 Kilometer beginnt um 10 Uhr. Zurückkehren werden die Gruppen zwischen 14 und 16 Uhr - und im Schlossgarten beim Trapezteichfest gemeinsam ihren Abschluss feiern.

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