Hundertmark am Suppenkessel

Dieburg - Das nennt man Disziplin: Als sich jüngst die Organisatoren, Gruppen und Vereine des Dieburger Glückstalermarkts zur finalen Vorbesprechung im Nebenraum des Restaurants „Split“ trafen, blickten Thomas Daum, Andrea und Helmut Schelter, Edgar Gutmann für den veranstaltenden Gewerbeverein (in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein) in eine gut gelaunte wie komplette Runde. Von Jens Dörr

19 Gruppen und Vereine machen in diesem Jahr mit, 19 kamen zum Treffen. Dort zurrten sie nahezu fest – letzte Änderungen sind nach Abstimmungen untereinander noch möglich –, wer wann was an den Terminen des diesjährigen Markts beitragen wird.

Neben den Nachtwächterrundgängen und Promiköchen sowie musikalischen Auftritten und dem Ziehen der Gewinner der Glückstaler-Verlosung sind es die Gruppen und Vereine, die in die Buden auf dem Marktplatz ziehen und für vorweihnachtliche Gemütlichkeit sorgen werden. Zwischen zwei- und viermal an den insgesamt acht Markttagen belegen sie die Buden und warten mit diversem Leckeren auf..

Die Termine sind die vier Adventswochenenden, immer mit Freitag und Samstag. Im Einzelnen sind das der 30. November und 1. Dezember, der 7. und 8. , 14. und 15. sowie der 21. und 22. Dezember. Beginn ist freitags gegen 17 Uhr, samstags gegen 10 Uhr.

An allen Freitagen nicht nur mit den Rundgängen für Erwachsene und Kinder dabei ist der Heimatverein. Er bietet unter anderem Kräuterlikör an – und vor den Rundgängen auch noch einige Tickets. Prinzipiell läuft aber weiterhin der Vorverkauf über die „Bücherinsel“.

Die Kolping-Jugend nimmt am 14. und 15. Dezember teil, bietet als Jugendgruppe verständlicherweise nur alkoholfreie Getränke an. Die Fastnachtsgruppe „Notenschnuffler“ ist an den ersten vier Terminen dabei und verkauft Wurst und Bier. Ihre Nachbarn werden an den gleichen Terminen die Freien Sänger sein, bei denen es unter anderem Fischbrötchen gibt.

Gulaschsuppe und Kaffee

Die Junge Union wird den Markt an den beiden Tagen des letzten Wochenendes mitgestalten, mit Gulaschsuppe und Kaffee kann man sich neben weiteren Köstlichkeiten dort aufwärmen.

Der SV DJK Viktoria verkauft am 14. und 15. Dezember Waffeln und Kakao. Die Fastnachtsgruppe „Dibb-scheshogger“ ist am zweiten und dritten Wochenende an jeweils beiden Tagen dabei, an ihrem Stand gibt es Bratwurst und Crêpes. Die Fastnachtsgruppe „Krakeeler“ nimmt am Dieburger Glückstalermarkt an den ersten beiden Terminen – 30. November und 1. Dezember –teil. Vorbehaltlich der immer möglichen letzten Änderungen gibt es bei ihnen Wurst und Glühwein. Das Gleiche bietet auch der KMGV an, der am zweiten Marktwochenende teilnimmt. Dort wird auch Gebasteltes feilgeboten. Die Fastnachtsgruppe „Salmehannes-Biewerwammes“ nimmt eine Bude an den letzten beiden Wochenenden – jeweils an beiden Tagen – in Beschlag, bei dieser Gruppe ist etwa Apfelglühwein im Angebot.

Der Galaxy-Fanclub und das „Äla-Stadl“ sind ebenfalls an den letzten beiden Wochenenden an beiden Tagen mit von der Partie, wobei die Football-Anhänger Steaks und Pommes und das „Äla-Stadl“ Suppe zaubern werden. Die SPD Dieburg bietet am ersten Wochenende unter anderem eine Fleischwurst-Gemüse-Pfanne an. Die Fastnachtsgruppe Suffies nimmt am letzten Wochenende mit Feuerzangenbowle und Käsestangen teil.

Der Odenwaldklub ist am zweiten Wochenende mit von der Partie, will Putengyros und warmen Apfelsaft unter die Besucher bringen. Die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul ist an den ersten beiden Wochenenden zugegen, neben herzhaften und süßen Waffeln könnte es dort auch den Orgelwein geben. Das sei aber witterungsabhängig, kündigte die Pfarrgemeinde an. Die Fastnachtsgruppe „Krotzequetscher“ plant unter anderem den Verkauf von Kochkäs’.

Eine Premiere feiert in Sachen Teilnahme der Turnverein, der damit auch einen kleinen Prolog auf das Jubiläumsjahr 2013 (150 Jahre TV Dieburg) begeht. Der TVD, zwei Jahre lang auf der Warteliste, macht diesmal an allen vier Samstagen mit und veräußert unter anderem Waffeln und Lebkuchen.

Nach einem Jahr Pause kehrt in Jürgen Hundertmark wieder der Koch der Kartoffelsuppe – in der Prominente eher aus Schaugründen rühren – an den heißen Kessel auf dem Marktplatz zurück.

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