In eintägiger Klausur am Untermain Kampagne nach- und die kommende vorbereitet

Jahresmotto: KVD ist noch auf der Suche

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Ganz schön geschafft nach der Klausurtagung: die KVD-Verantwortlichen.

Dieburg - Bei einer eintägigen Klausur in Dorfprozelten am Main bereiteten die KVD-Verantwortlichen die vergangene Saison auf und die neue Kampagne vor. Präsident Friedel Enders bedankte sich bei allen Aktiven für die äußerst erfolgreiche und harmonisch verlaufene Kampagne.

Dabei streifte er die einzelnen Höhepunkte. Beim Oktoberfest soll künftig auf die Lautstärke geachtet werden, da man sonst einen Teil der Stammgäste verprelle. Der Äla-Uffweck-Owend unter dem Motto „Wetten, daß ?“ entwickelte sich zu einer tollen Veranstaltung mit spannenden und lustigen Wetten, die alle von den sich sehr engagierten Fastnachtsgruppen gewonnen wurden. Selbst die als Clowns geschminkten vielen Mitglieder des Zimmner Kerbvereins und viele rothaarige Münsterer halfen die Wetten zu gewinnen, ganz abgesehen von den „politischen Teufelchen“ und den als Krankenschwestern verkleideten Ärzten.

Die sieben Sitzungen waren ausverkauft. Die von allen Besuchern bestätigte Qualität hat natürlich auch seinen Preis. Allein die Kosten für Saalmiete und Technik belaufen sich für den Verein auf mittlerweile über 30.000 Euro, die der Vorstand überrascht zur Kenntnis nehmen musste.

Beim Kinderfastnachtszug soll zukünftig darauf geachtet werden, dass bei den teilnehmenden Zuggruppen wieder verstärkt Kinder und Jugendliche vertreten sind und die Erwachsenen nicht überhand nehmen.

Die alljährliche Topveranstaltung der Saison, die Äla-Nacht, war erwartungsgemäß wieder ausverkauft. Allerdings wurde im letzten Jahr das Programm gekürzt, so dass die Tanzwilligen verstärkt auf ihre Kosten kamen. Der närrische Empfang war wiederum „superklasse“, wozu der neue Laternenträger Norbert Roth und auch sein Vorgänger Joachim Heist wesentlich beitrugen.

Prinzenball stärker besucht als in Vorjahren

Der Fastnachtdienstag 2013 noch bei Schmuddelwetter, in diesem Jahr bei allerbestem Umzugswetter: Mehrere Zigtausende zogen durch die Straßen der Stadt. Zu dem Zeitpunkt dachte auch noch keiner an das Sorgenkind am Abend, den Prinzenball. Er war stärker besucht als in den Vorjahren. Allerdings führten alle Aufrufe zur Belebung der Veranstaltung nicht zu dem erhofften Ergebnis, wie der Pressechef des Vereins, Wolfgang Dörr, resümierend mitteilt. Infolgedessen soll der Prinzenball bereits im nächsten Jahr in dieser Form nicht mehr durchgeführt werden.

Erstaunliches hatte der Präsident vom Fanartikel-Verkauf zu berichten. So seien in dieser Saison wieder sehr viele Schals, 2100 Fastnachtszeitungen und – dank des Wetters – fast 12.000 Zugplaketten verkauft worden. Auf ein neues Motto konnte sich die Versammlung nicht einigen, obwohl verschiedene Vorschläge eingereicht wurden.

Die Saisoneröffnung erfolgt traditionell am 11.11., diesmal ein Dienstag, um 19.11 Uhr am Fastnachtsbrunnen. Danach könnte sich der Vorstand einen Abend unter dem Motto „fastnachtliches Allerlei“ in der Gaststätte „M 22“ am Markt vorstellen. Für den Äla-Uffweck-Owend am 15. November gibt es bisher noch kein Konzept, hierfür wurde ein Ausschuss eingesetzt.

Weiter geht es im neuen Jahr mit sieben Sitzungen. Die erste geht am Samstag, 17. Januar, über die närrische Bühne. Dieser folgen sechs weitere und zwar am Freitag (23.1.), Samstag (24.1.), Freitag (30.1.), Samstag (31.1.), diese beginnt bereits auf vielfachen Wunsch um 16.11 Uhr, Freitag (6.2.) und die letzte am Samstag (7.2.). Der Vorverkauf beginnt Anfang September.

Kinderumzug früher zu Ende

Die Kindersitzungen finden sonntags (25. 1. und 1.2.) jeweils um 14.33 Uhr statt. Die Uhrzeit ist neu. Dies geschah auf Wunsch vieler Eltern, die für ein früheres Ende plädiert haben. Die Kinderfastnacht mit Umzug und Maskenball steigt am Sonntag (8.2.). Der Fastnachts-Endspurt beginnt dann am Sonntag (15.2.) mit dem Empfang des Prinzenpaares am Bahnhof und endet wieder mit der Äla-Nacht in der Römerhalle. Nach dem närrischen Empfang am Rosenmontag (16.2.) und dem großen Fastnachtszug klingt die Kampagne am Abend aus, allerdings erstmals nicht in der Römerhalle.

Zum Ausklang der drei närrischen Tage soll sich das ehemalige Restaurant Mainzer Hof, einst eine Hochburg des Fastnacht, wieder in ein närrisches Hauptquartier verwandeln, in dem das Prinzenpaar in die Fastenzeit verabschiedet wird. Auch die Fastnachtsgruppen sollen eine wesentliche Rolle spielen. Die Fastnachtsbeerdigung wird in gewohnter Weise am Samstag (21.2.) um 19.33 Uhr im Zeughaus stattfinden. Die Beratungen über die weiteren Aktivitäten des Vereins und das Jahresmotto wurden auf die nächste Vorstandssitzung vertagt. Hierüber wird in Kürze berichtet.

Erste KVD-Sitzung in der Römerhalle

Erste KVD-Sitzung in Römerhalle

eha

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