An jeder Krippe ein Symbol

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Viel über Jesus erfuhren die Kinder bei der Krippenwanderung, die in St. Peter und Paul startete.

Dieburg (jd) ‐ Warum wir überhaupt Weihnachten feiern und vor allem wofür Jesus steht, darüber wissen rund zwei Dutzend Kinder aus Dieburg seit kurzem vielleicht mehr als viele Erwachsene.

Bei einer Krippenwanderung besuchten sie sechs Stationen, an denen derzeit überall die Geburt Jesus und die Szene mit dem schutzbedürftigen Gottessohn im Stall dargestellt sind.

An jeder Station wartete auf die Gruppe ein hübsch verpacktes Geschenk mit Inhalt von symbolischer Bedeutung: So war es beim Start in St. Peter und Paul eine Rose. Menschen, die sich mögen, schenken sich oft Rosen, hörten die Kinder dort. Jesus sei die Rose, die sich selbst geschenkt habe. Auch an den anderen Orten gab es Lieder und Erzählungen, immer zu einem bestimmt Aspekt in Bezug auf Jesus. Angelika Gondolf, Christiane Bubach, Dagmar Ruißinger, Elke Jung, Heinz Knappe, Monika Heidemann und Brigitte Miller übernahmen dabei den Part der Vortragenden. In der Gandenkapelle wartete das Geschichtenbuch.

Die Teilnehmerzahl ist immer eine Wundertüte

„Die Geschichte vom kleinen König Balthasar“ – auch Jesus habe den Menschen viele Geschichten geschenkt, die von Menschlichkeit, Mitgefühl, Dankbarkeit, Freundschaft und Hilfsbereitschaft handelten. Weitere Stationen waren das Kapuzinerkloster, die Krankenhauskapelle und St. Wolfgang. Auch die evangelische Kirche besuchte die Gruppe, wo ein Schal als Symbol für die Wärme diente, die Jesus in die Welt gebracht habe.

Die Krippenwanderung ist hinsichtlich der Teilnehmerzahl immer eine Wundertüte“, sagte Dagmar Ruißinger, eine der Organisatorinnen der Pfarrgruppe Dieburg. Im vergangenen Jahr seien wegen des schlechten Wetters lediglich drei Kinder gekommen, diesmal konnten sich die Dieburger Kirchen über mangelnden Besuch des Nachwuchses nicht beklagen. Am Mittwoch war es zwar kalt, die Wetterlage ansonsten aber beständig. Dennoch waren die warmen Getränke und die Plätzchen, die es nach dem langen Weg zum Abschluss im Gemeindesaal von St. Wolfgang gab, eine willkommene Stärkung.

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