Jedes Teil ein echtes Unikat

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Der Weihnachtsbasar ist immer wieder ein Publikumsmagnet.

Dieburg ‐ Bereits vor 16 Uhr scharen sich die ersten Besucher vor der Tür des Gemeindezentrums St. Wolfgang. Ungeduldig und neugierig warten sie auf die Öffnung des Zentrums und den Einlass zum Weihnachtsbasar. „Ich treffe mich hier jedes Jahr mit einer Freundin um Adventsdekorationen zu kaufen“, erzählt Hannelore Schultz. Von Verena Scholze

Die Freundin nickt bestätigend „ich erwerbe hier meinen Adventskranz. Deswegen sind wir immer unter den Ersten, um noch eine große Auswahl zu haben“, erklärt sie. Erfahrungsgemäß sind die handgearbeiteten Kränze schnell ausverkauft. Der Missionsausschuss der Gemeinde St. Wolfgang hat vor Jahren einen Bastelkreis gegründet. Rund 15 Frauen treffen sich seit Herbstbeginn wöchentlich, um den Basar vorzubereiten.

Pfarrer Vogl stellt Raum für Bastelkreis zur Verfügung

Die Damen und das Organisationsteam Marianne Herbst, Rosi Müllens und Silvia Reining sammeln zunächst Ideen und beginnen dann mit der Gestaltung von Karten oder Dekorationen, die nicht welken. „Frische Sachen werden erst zwei Wochen vor dem Basar hergestellt. Sie sollen ja die Zeit bis Weihnachten unbeschadet überstehen“, berichtet Reining.

Wir freuen uns, das Pfarrer Vogl dem Bastelkreis einen Raum zur Verfügung gestellt hat“, ergänzt sie. So können sich die Damen in netter Atmosphäre treffen und Ideen entwickeln.

Die Auswahl, die sich den Besuchern bietet, ist vielfältig. Neben Adventskränzen und Gestecken findet man Dekorationen zum hängen oder stellen für Wand, Tisch und Tür, Christbaumschmuck, hausgemachte Marmelade und selbstgebackene Plätzchen. „Viele Besucher kommen extra wegen der Plätzchen“, so Reining.

Erlös des Basars wird für guten Zweck gespendet

Erstmals hat das Bastelteam liebevoll gestaltete Karten mit der Weihnachtsgeschichte oder auch mit Schmunzelsteinen hergestellt. „Diese Schmunzelsteine sind ein Gruß, den man das ganze Jahr über verschenken kann“, berichtet Reining. Jedes Teil ist ein Unikat für sich, das liebevoll und zeitintensiv gebastelt wurde. Die Kunden danken dem Bastelteam mit viel Lob und vielen Käufen. Nach dem ersten „Schnuppern“ wird die Wahl getroffen.

Manche Besucher kommen sogar mehrfach, um doch noch die ein oder andere Kleinigkeit mitzunehmen. Auch die leckeren Waffeln laden zum verweilen ein. Seine Türen geöffnet hatte der Basar an zwei Tagen, die Besucher konnten am Samstagnachmittag bis 20 Uhr und am Sonntag nach der Messe bis 17 Uhr stöbern und kaufen. „Der Erlös des Weihnachtsbasars ist für einen guten Zweck“, erklärt Reining. Die Einnahmen gehen in die Dritte Welt und unterstützen Projekte in Lateinamerika, Afrika, Indien oder Asien, wo sie zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter und armer Menschen beitragen.

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