Jetzt aufs Fest eingestimmt

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Die Freie Sängervereinigung bei ihrem Adventskonzert in der Gnadenkapelle. Frank Manus dirigierte.

Dieburg (ves) ‐ „Zuhören, abschalten, sich verzaubern lassen“: Unter diesem Motto stand das bereits traditionelle Adventskonzert, das die Freie Sängervereinigung am zweiten Adventssonntag in der Gnadenkapelle veranstaltete.

Zu den anspruchsvollen Klängen klassischer und geistlicher vorweihnachtlicher Musik aus verschiedenen Epochen und Ländern hatten die Besucher die Möglichkeit, dem stressigen Alltag stundenweise zu entfliehen. „Uns war zunächst nicht klar, ob das Konzert wie jedes Jahr in der Gnadenkapelle stattfinden kann“, erklärte Vorsitzende Susanne Krimm in ihrer Begrüßungsrede, da die elektronische Orgel, mit der Michael Roth das Konzert eröffnete, die imposante aber leider defekte Orgel des Gotteshauses nicht ersetzen kann. Jedoch wollte man an der Tradition festhalten, denn einen schöneren Rahmen für dieses Adventskonzert gibt es eben nicht, was sich an der Vielzahl der Konzertbesucher ermessen ließ.

Musikalische Zeitreise durch die Jahrhunderte

Das Konzertprogramm war eine musikalische Zeitreise vom 11. bis ins 20. Jahrhundert. Unter der Leitung des Dirigenten Frank Manus brachte der Chor neben ausgesuchten Liedervorträgen auch verschiedene Stücke von Lorenz Maierhofer dar. Verstärkt wurde der gemischte Chor vom Bläserensemble „La Flute“, das eindrucksvoll verschiedene Musikstücke vortrug.

Wie bereits in den vergangenen Jahren beeindruckte Johanna Hermann als Solokünstlerin das Publikum mit ihren Auftritten, in denen sie unter anderem die Weise „Uns ist geboren ein Kindlein“ darbot. Das Bläserensemble erfreute die Besucher mit bekannten Musikstücken von Johann Sebastian Bach und Mykola D. Leontovych. Zum Abschluss brachten Chor und Bläser gemeinsam das Stück „Tollite Hostias“ aus dem Weihnachtsoratorium von Camille Saint-Saëns.

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