KVD ehrt Mitglieder

Ausgezeichnete Fastnachter

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Für 60-jährige Mitgliedschaft im KVD Dieburg wurden geehrt (von links): Margot Reis, Franz Keckstein und Liesel Ruppert. Es gratulierten: Die KVD-Präsidiumsmitglieder Matthias Sahm (links), Gunter Fries (Mitte) und der KVD-Präsident Friedel Enders (rechts).

Dieburg - Die Fastnacht ist ihr Leben: Langjährige Mitglieder des KVD wurden jetzt geehrt. Von Fabian Sell

„Dibborsch iss top. Ner Fastnacht im Kopp.“ Jenes Lied, das Manfred Müller am KVD-Ehrungsabend am Freitag sang, traf insbesondere auf 54 Mitglieder zu, die die Fastnacht wohl schon sehr oft im Kopf hatten: Denn sie wurden für ihre 25-, 50- oder 60-jährige Mitgliedschaft beim größten Karnevalsverein Deutschlands ausgezeichnet. Hinzu kamen die Ehrungen verdienter Zugstreckenanwohner, des Musikvereins St. Peter und Paul für die 22-malige Teilnahme am Dieburger Fastnachtsumzug sowie der Prinzen und Kinderprinzenpaare von 1954, 1959, 1964, 1970, 1981, 1989, 1992 und 2003.

KVD-Präsident Friedel Enders freute sich insbesondere, drei Fastnachter für ihre 60-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Die Orden für die Geehrten entwirft seit etwa zehn bis 15 Jahren Gabi Neumann. Hierfür bedankte sich Enders bei seiner Eröffnungsrede.

Gleichwohl eine Mitgliedschaft von 60 Jahren bereits eine sehr lange Zeit ist: Manch Dieburger ist der Fastnacht noch länger verbunden. So betonte Franz Keckstein – geehrt für 60 Jahre –, dass er bereits als Zehnjähriger das erste Mal auf der Fastnacht in Dieburg war. Damals habe er noch in Semd gewohnt. Der Eintritt in den KVD folgte als 16-Jähriger. Und am Ehrungsabend konnte er sich schließlich darüber freuen, den Orden von seiner Enkeltochter überreicht zu bekommen.

Teil des Ehrungsabends war auch ein Rückblick auf frühere Kampagnen. So schaute Konrad Kurbel zurück auf die Fastnacht von 1954 und 1964 und ließ seine Ausführungen mit dem Ansingen der bekannten Schlager „Dibborsch, Dibborsch üwwer alles“ (1949) sowie „Besser spät als nie“ (1964) ausklingen. Gespielt wurden diese und zahlreiche andere Lieder, die an diesem Abend erklangen, von Manfred Müller. Der Keyboarder erhielt erstmals Unterstützung von Heinz Modrei am Schlagzeug. Das Duo sorgte – ausgelassen musizierend – für tolle Fastnachtsstimmung im sehr gut besuchten Zeughaus.

Der Ehrungsabend, der mit einem reichhaltigen Abendessen begann, hatte auch einen weiteren Anlass: Die Verlesung der Wetten für den Äla-Uffweck-Owend im Zeughaus, die am darauffolgenden Abend zu erfüllen waren. Kaum hatte KVD-Präsident Friedel Enders die Wetten verlesen, begannen die Gruppen, unterschiedliche Kommunikationsmittel zu nutzen, um schon einmal die jeweilige Aufgabe vorzubereiten.

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