Verschärfung der Sprengstoff-Verordnung

Kein Feuerwerk am Fachwerk

Dieburg -  Wer um Mitternacht das neue Jahr mit Raketen und Böllern begrüßen möchte, muss bereits seit ein paar Jahren vorsichtiger sein als bisher. „Das gilt besonders in den malerischen Fachwerkkulissen der Altstädte, so auch in Dieburg“, mahnt die Stadtverwaltung.

Wer in der Nähe von Fachwerkhäusern wohnt, sollte aufpassen. Grund ist die Verschärfung des Paragrafen 23 der Sprengstoff-Verordnung. Der Bund hat darin ausdrücklich das Abbrennen von Feuerwerk in „unmittelbarer Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern” verboten. Bislang galt das Verbot lediglich für die „unmittelbare Nähe” von Krankenhäusern oder Altersheimen. Unter „unmittelbarerer Nähe“ versteht man im Fall von Fachwerkhäusern acht Meter. Somit sei hiervon die gesamte Dieburger Altstadt betroffen. E

ine Ausnahme stelle der Marktplatz dar. Hier könne man in sicherem Abstand zur Bebauung gemeinsam mit anderen Dieburgern das neue Jahr begrüßen. Wer dennoch seine explosive Begrüßung des neuen Jahres ausgerechnet unweit eines Fachwerkhauses feiert, dem können Bußgelder drohen. Deshalb teilt die Verwaltung mit, wie üblich ein Auge auf die Feierenden zu haben. „Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme sollten Wesenszüge aller Feierfreudigen sein”, heißt es aus dem Ordnungsamt. Es gelte, darauf zu achten, dass man weder sich selbst noch andere gefährdet. (kl)

Partys und Feuerwerk: Die Welt begrüßt 2017

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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