Kinder haben trotzdem Spaß

Tief gekühlte Ostertage

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Zu kalt, selbst fürs Lagerfeuer: Nach dem Gottesdienst verharrten nur wenige Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde mit Pfarrerin Dorothee Benner im Freien.

Dieburg - Spaziergänger konnten an den Osterfeiertagen noch einmal getrost ihre Winterkleidung ausführen. Auch auf die Mütze durfte man wegen des scharfen Ostwinds nicht verzichten. Spaß hatten die Kinder trotzdem bei der Eiersuche. Von L. Hager und V. Scholze

Und die Kirchengemeinden freuten sich über volle Gotteshäuser. Zur Andacht unter freiem Himmel hatten sich die Mitglieder und Angehörigen der evangelischen Kirchengemeinde am Samstagabend auf der Gemeindewiese in der Aubergenviller Allee versammelt. Pfarrerin Dorothee Benner gestaltete den Gottesdienst mit einer gemeinsamen Meditation und einigen Liedern, bevor in einer gemeinsamen Zeremonie das traditionelle Osterfeuer entzündet wurde. Musikalisch umrahmt wurde die Andacht vom Posaunenchor. „Trotz des kalten Wetters war der Gottesdienst sehr gut besucht“, freute sich Pfarrerin Benner. Jedoch lud der kalte Wind dieses Jahr nicht zum Verweilen ein und die Gemeindemitglieder zerstreuten sich nach Ende des Gottesdienstes sehr schnell.

Eiersuchen nach dem Kindergottesdienst

Ostereiersuche im Garten der Gnadenkapelle: Karla ist fündig geworden. Auf dem Außenaltar wurde alles gesammelt und danach gerecht unter allen Kindern verteilt.

Da waren die „Indoor-Veranstaltungen“ der Kirchengemeinden schon beliebter. „Volles Haus“ meldete nicht nur die katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul bei den Gottesdiensten und Messen rund um Ostern. Am gestrigen Ostermontag freuten sich die Gläubigen über den strahlenden Sonnenschein, der sie nach dem Kirchgang im Freien erwartete.

Viel Spaß hatten die Kinder auf dem Außengelände der Gnadenkapelle. Dort waren alle nach dem Kindergottesdienst wieder traditionsgemäß zum Eiersuchen eingeladen. Und die Kleinen konnten es kaum erwarten, bis der Startschuss zum Stöbern fiel. Dass das Suchen und Finden die Hauptsache war, zeigte sich daran, dass kein Kind Einspruch gegen diese Regel erhob: Alle gefundenen süßen Gaben landeten gemeinschaftlich auf dem Außenaltar, wo sie anschließend gleichmäßig auf alle Kinder verteilt wurden.

Bei einem Mädchen flossen dann aber doch Tränen – sie hatte vorher gar nichts gefunden. „Da muss ich schnell noch mal was verstecken“, wusste Gemeindereferentin Jutta Lehmann-Braun Rat, sprach’s und spurtete noch mal als Osterhase los.

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