Über die Höhe wird jetzt diskutiert

Kita-Gebühren werden steigen

Dieburg - Seit der Haushaltsdebatte liegt sie drohend in der Luft: die Erhöhung der Elternbeiträge zur Kinderbetreuung. Von um die 33 Prozent war da immer wieder mal die Rede – so heftig wird es aber doch nicht kommen. Von Lisa Hager

Nach einem Entwurf des Magistrats sollen die Gebühren moderat steigen. Für die Grundbetreuung im Ü-3-Bereich (7. 30 bis 12. 30 Uhr) zahlen die Eltern derzeit 105 Euro pro Monat. Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres 2014/15 ist eine Erhöhung auf 115 Euro geplant (plus 9,5 Prozent). Zusatzstunden kann man dazu kaufen. Die Stunde kostet dann ab August 2013 (statt wie bisher 11 Euro), 12,50 und ab August 2014 sogar 14 Euro. Die Elternbeiträge bei einer Vormittagsbetreuung und zwei Stunden nachmittags (14 bis 16 Uhr) steigen von derzeit 105 auf 130 Euro (ab 2014 sollen es dann 143 Euro sein).

Für die durchgehende Betreuung werden die Eltern derzeit mit 130 Euro zur Kasse gebeten. Ab August 2013 soll der selbe Service laut Sitzungsvorlage dann 148,75 Euro (plus 14,4 Prozent) kosten, ab 2014 dann 164 Euro (plus 10,3 Prozent).

Weitere Betreuungszeiten hinzukaufen

Grundsätzlich höher sind die Elternbeiträge im U-3-Bereich – auch wegen der höheren Kosten bei kleineren Gruppen und entsprechend höherem Personalschlüssel. Derzeit werden die Eltern von ein- und zweijährigen Kindern mit 140 Euro pro Monat für die Grundbetreuung (7.30 bis 12.30 Uhr) zur Kasse gebeten. Ab August soll dieser Betrag dann auf 155 Euro (plus 10,7 Prozent) und (ab 2014 auf 170 Euro (plus 9,7 Prozent) steigen.

Auch im U-3-Bereich kann man weitere Betreuungszeiten hinzukaufen. Eine Stunde wird dann aber nicht mehr wie bisher elf Euro, sondern 20 Euro (2014 dann 22 Euro) kosten.

Bei einer durchgehenden Betreuung von 7.30 bis 16 Uhr steigt die Gebühr von derzeit 200 Euro auf 225 (plus 12,5 Prozent) und dann ab Augsut 2014 auf 247 Euro (plus 9,8 Prozent).

Die Grundbetreuung im letzten Kindergartenjahr soll weiterhin beitragsfrei bleiben.Die Beitragserhöhungen sind bereits mit den einzelnen Trägern abgestimmt, die Elternvertreter informiert. Das Zahlenwerk muss jetzt noch im Ausschuss und bis zur Beschlussfassung in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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