Buntes Programm in neuer Gutenbergschule

Klassenzimmer richtig schick

Mit vielfältigen Vorführungen unterhielten die Gutenbergschüler die zahlreichen Gäste. Foto: Sell

Dieburg - Der Einzug in das neue Gebäude der Gutenbergschule ist vollbracht – und die Freude ist groß. Sichtlich vergnügt und lautstark schwatzend sausten die Schüler am „Tag der offenen Tür“ durch die Korridore. Von Fabian Sell

Ausschlag für den Neubau hatte ein Sanierungsgutachten im Jahr 2008 gegeben. Die Experten kamen zu dem Ergebnis, dass das alte Schulgebäude nur mit hohem Aufwand wieder auf den neusten Stand zu bringen sei. Daher entschloss sich der Landkreis, für 5,6 Millionen Euro eine komplett neue Unterkunft zu errichten. Seit letztem Montag findet der Unterricht nun im neuen Schulhaus statt.

Schmidt-Walter erläuterte bei der Begrüßung der Eltern am Freitag, dass der Einzug aber noch nicht ganz abgeschlossen sei. „Einiges ist noch provisorisch“, erklärte die Rektorin. So bestünden etwa noch Probleme mit der Heizung, so dass „manche Schüler frieren und manche schwitzen.“ Auch habe man immer noch keinen Telefonanschluss. Fest stehe jedoch: „Wir alle fühlen uns sehr wohl.“

Davon wollten sich offenbar auch zahlreiche Eltern überzeugen, so dass die neue Aula zum Bersten gefüllt war. Selbst auf den Treppen versammelten sich Zuschauer. „Wir haben mit vielen Leuten gerechnet, aber nicht mit so vielen“, kommentierte Schmidt-Walter den großen Andrang. Um dieses große Publikum im neuen Gebäude gebührend willkommen zu heißen, zeigten die Gutenbergschüler vielfältige Vorführungen.

Dabei betonten die Schüler, dass Multikulturalismus für sie von hoher Bedeutung ist. Trommelnd und stampfend sangen sie: „Ob weiß, ob schwarz, ob nah, ob fern, wir haben alle Kinder gern.“ In Aufführungen wie die „wilden Breakdancer“ stellten sie ihr Tanztalent unter Beweis. Wie kreatives Lernen funktioniert, zeigte eine erste Klasse mit einem Lied über das Alphabet: „Das kleine und das große E tranken gerne Tee und manchmal auch Kaffee.“ Natürlich durfte auch der Bezug zum neuen Schulgebäude nicht fehlen. Einige Schüler hatten sich überlegt, welche Unterschiede gegenüber dem alten Schulhaus bestehen. Das hörte sich dann beispielsweise so an: „Früher haben wir beim Fußball den Gong nicht gehört, jetzt können wir draußen die Uhrzeit sehen.“ Oder: „Die Klassenzimmer sind richtig schick, das gibt uns beim Lernen den richtigen Kick.“ Wie ihre Schulleiterin kamen die Schüler dabei zu einem positiven Ergebnis: „Wir wissen schon jetzt, wir fühlen uns wohl, denn unsere neue Schule, die ist cool.“

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