„Kleine“ Tour der Hoffnung rund um Dieburg

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Die Benefiztour für krebs- und leukämiekranke Kinder findet dieses Jahr zum dritten Mal statt und rollt durch den südöstlichen Teil des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Darmstadt-Dieburg - Mit Spaß am Sport und Gleichgesinnten Spenden sammeln - das ist die primäre Zielsetzung der „kleinen“ Tour der Hoffnung. Die Benefiztour für krebs- und leukämiekranke Kinder findet dieses Jahr zum dritten Mal statt und rollt durch den südöstlichen Teil des Landkreises Darmstadt-Dieburg.

Am kommenden Sonntag, 24. Mai, treffen sich Jung und Alt, Sportler und Leute mit Spaß am Radfahren um 9 Uhr auf dem Dieburger Marktplatz. Die Teilnehmerfelder werden wie auch in den Jahren zuvor von Prominenten und ehemaligen Weltklasseathleten wie Ellen Wessinghage, Volker Klein und letztendlich von Petra Behle, der Schirmherrin der Tour der Hoffnung, tatkräftig unterstützt.

Tour der Hoffnung

Die Tour der Hoffnung ist eine alljährlich in Deutschland ausgetragene Benefiz-Radsportveranstaltung zur Unterstützung krebs- und leukämiekranker Kinder. Gegründet wurde die Tour der Hoffnung 1983, ursprünglich als Tour Peiper, von Fritz Lampert, Professor für Pädiatrie an der Kinderklinik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 1994 trägt die Tour ihren jetzigen Namen. Im Rahmen dieser über mehrere hundert Kilometer führenden Tour werden durch prominente Teilnehmer auf Rennrädern Spenden in den Orten gesammelt, durch die sie führt. Jedes Jahr werden andere Regionen angesteuert. Begleitend zur Haupttour gibt es eine Vortour und Rahmenaktionen. Bis 2007 kamen bereits über 24 Millionen Euro zusammen.

Eine Neuerung in diesem Jahr: Erstmals gibt es vier Rundkurse, damit für jeden Radler-Geschmack die richtige Strecke geboten werden kann. Die 30-Kilometer-Strecke eignet sich für Familien mit Kindern und für weniger geübte Freizeitsportler. Ein Rundkurs über 60 Kilometer, über Ober-Ramstadt, Rohrbach und Wembach-Hahn, sollte für Geübte kein Problem darstellen. Für Teilnehmer, die die Höhen im vorderen Odenwald meiden möchten, wird eine verkürzte 60-Kilometer-Strecke, die sogenannte „60er soft“, angeboten, die ab Roßdorf über Spachbrücken nach Reinheim führt und sich dort wieder der 60-Kilometer-Rundstrecke angliedert. Für Rennradfahrer gibt es schließlich eine große Schleife mit knapp über 100 Kilometern und rund 900 Höhenmetern. In den einzelnen Etappenorten werden die Radler von Vertretern der Kommunen und vielen Zuschauern begrüßt. In Roßdorf, Ober-Ramstadt, Reinheim, Groß-Umstadt, Eppertshausen und Messel werden den Teilnehmern Erfrischungen und auch ein kleiner Imbiss angeboten. Schlusspunkt der „kleinen“ Tour der Hoffnung ist gegen 16 Uhr beim Trapezteichfest der Sängerlust im Dieburger Schlossgarten.

Mehr Informationen

auf der Homepage der „Tour der Hoffnung“.

Die beiden Organisatoren Silke Klotz und Helmut Schelter freuen sich schon jetzt auf ein reges Interesse, auf ein großes Teilnehmerfeld und auf viele Besucher bei den Etappenorten, danken aber auch gleichzeitig allen, die sie bei der Durchführung der „kleinen“ Tour der Hoffnung unterstützen. Außerdem verbürgen die Organisatoren sich dafür, dass die gesammelten Spenden zu 100 Prozent dort ankommen, wo Hilfe benötigt wird. Wer mehr wissen möchte, erhält im Internet unter www.tour-der-hoffnung.de Informationen zur Aktion sowie Anmeldeformulare. Diese können aber auch vor dem Start auf dem Dieburger Marktplatz ausgefüllt werden. Ab einer „Startgeld“-Spende von 10 Euro erhalten Teilnehmer eine Spendenbescheinigung.

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