Jugendförderung bot jungen Dieburgern elf Tage voller Erlebnisse in der Toskana

Kolosseum und Costa Concordia gesehen

Beim Ausflug auf die Insel Giglio sahen die Jugendlichen auch das havarierte Kreuzfahrtschiff Costa Concordia.

Dieburg - Elf Tage voller Erlebnisse und Abenteuer bescherte die Stadt Dieburg rund 20 Jugendlichen, die mit der städtischen Jugendförderung in die Toskana gereist waren.

In Begleitung von Stadtjugendpfleger Paul Huttarsch, der von den Betreuerinnen Alice Jansen und Sarah-Carina Petri unterstützt wurde, bezog die Gruppe ein Zeltcamp in der Nähe des typisch italienischen Städtchens Orbetello.

„So ein Leben im Zelt ist Mal was Anderes“, sagt die fünfzehnjährige Lisa-Maria, der das Zusammenleben in der Gruppe besonders gefallen hat. Die gleichaltrige Maxime fand besonders schön, dass „wir hier direkt am Meer mit tollem Strand waren und einen Pool im Camp hatten“. „Die Poolparty bei Nacht mit Musik und bunt beleuchtetem Schwimmbecken war klasse“, schwärmt der vierzehnjährige Jannis. Außer baden und sonnen standen auch sportliche Freizeitaktivitäten wie Mountainbike- und Kajaktouren, Schnorcheln, ein Beachvolleyballturnier oder eine lustige Strandolympiade auf dem Programm.

Etwas mehr über Land und Leute erfuhren die Teilnehmer bei einem Nachtbummel durch das Lagunenstädtchen Orbetello oder bei einem Ausflug in die mittelalterlich geprägte Stadt Siena im Zentrum der Toskana. Beeindruckend war auch der Bootsausflug zu der traumhaften Insel „Isola del Giglio“ mit unzähligen kleinen Badebuchten und malerischen Stränden. Direkt neben der Hafeneinfahrt liegt immer noch das im letzten Jahr havarierte Kreuzfahrtschiff Costa Concordia auf der Seite. „Das war schon der Hammer, die Costa Concordia mit eigenen Augen zu sehen“, staunt Niklas (15) und der gleichaltrige Jonas ergänzt: „die liegt ja nur einen Steinwurf vom Ufer entfernt.“

Der Höhepunkt der Reise aber war für die meisten Jugendlichen der Tagesausflug nach Rom. Die ortskundige Betreuerin Alice Jansen führte die Gruppe zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt. Wiebke und Lina, beide 16, waren vom Weißen Haus überwältigt und fanden die Schweizer Garde im Vatikan beeindruckend, während Fabian (15) das Kolosseum gigantisch fand. Abgerundet wurde die Ferienfreizeit durch Spiele und Kreativangebote, wie Bodypainting oder Knüpfen von Freundschaftsbändchen sowie eine Übernachtung unter freiem Himmel am Strand.

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