Ordnungshüter hatten gut zu tun

Krippenbrand und Rollerdiebe

Dieburg - Nicht gerade wenig zu tun hatten Polizei und Feuerwehr rund um die Feiertage. Unter anderem war eine Krippe in Brand geraten. Von Lisa Hager

Am Samstag (22.) musste die Feuerwehr gegen 21.40 Uhr in einem Zweifamilienhaus in Dieburg eine Holzkrippe ablöschen. Ersten Ermittlungen zufolge wurde das Feuer durch ein Teelicht ausgelöst, welches zu dicht am Strohdach der Krippe stand. Aufgrund des schnellen und besonnenen Handelns der Bewohner sowie des zügigen Einschreitens der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beläuft sich auf rund 6.000 Euro.

Am Nachmittag des Heiligen Abends war die Feuerwehr ebenfalls zu Hilfe gerufen worden. Allerdings galt es in der Albinistraße keinen Brand zu löschen, sondern anderweitig Hilfe zu leisten: Ein Autofahrer war mit seinem Wagen versehentlich in einen Holzzaun gefahren und steckte fest. Die von der Polizei verständigte Dieburger Feuerwehr befreite das Auto mit einer Bügelsäge aus dem Zaun. Der Pkw war noch fahrtüchtig.

Am Sonntag (23.) nahm die Polizei in Dieburg gegen 14 Uhr einen Rollerdieb fest. Der erst 13-jährige Münsterer versuchte auf dem „geklauten Hobel“ – so die Polizei – vor einer Streife zu flüchten, konnte aber am Bahnhof gestellt werden. Weder er noch seine junge Mitfahrerin trugen einen Helm. Unweit des Bahnhofs entdeckten die Beamten einen weiteren gestohlenen Roller. Erste Ermittlungen führten zu zwei 14 Jahre alten Mittätern aus Dieburg und Dreieich.

Ein kurioser Einbruch

Die Zweiräder wurden nach derzeitigen Erkenntnissen in der Nacht auf Sonntag vom Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Darmstädter Straße entwendet. Strafverfahren wegen besonders schweren Fällen von Diebstahl und Fahren ohne Führerschein wurden in die Wege geleitet.

Mit einem eher kuriosen Einbruch musste sich die Polizei ebenfalls am Sonntag beschäftigen: Ein Mann war in ein Autohaus in der Groß-Umstädter Straße eingestiegen und hatte versehentlich Alarm ausgelöst. Anstatt zu fliehen, versteckte sich der 27-Jährige in der Werkstatt und wurde vom Sicherheitsdienst prompt eingeschlossen. Gegenüber der daraufhin alarmierten Polizei gab der Tatverdächtige an, dass er lediglich einen falsch gelieferten Auspuff umtauschen wollte. Auf die Frage, warum er dies zu nachtschlafender Zeit gegen 2.30 Uhr außerhalb der normalen Öffnungszeiten erledigen wollte, wusste der Ertappte indes keine Antwort.

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