Ein klares Ziel vor Augen

Schulabgänger knüpfen beim Ausbildungsinfotag Kontakte

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Tausende Schüler haben sich beim 20. Ausbildungsinfotag über Betriebe informiert. 106 Unternehmen und Institutionen gaben Einblicke und standen für Informationen bereit.

Dieburg - Über Berufsausbildung und duale Studiengänge haben sich tausende Schüler aus dem Landkreis informiert. Beim 20. Ausbildungsinfotag präsentierten sich fast 110 Unternehmen in der und um die Landrat-Gruber- sowie die Alfred-Delp-Schule. Von Lars Herd 

Tausende Schüler aus dem ganzen Landkreis Darmstadt-Dieburg haben sich am Freitagvormittag bei sonnigen 20 Grad auf dem und um das Gelände der Landrat-Gruber- (LGS) und Alfred-Delp-Schule (ADS) in Dieburg eingefunden, um sich ein Bild von ihrem möglichen, zukünftigen Beruf zu machen. Fast 110 Unternehmen und Institutionen – genau genommen 106 – haben sich den zukünftigen Absolventen beim 20. Ausbildungsinfotag präsentiert und ihnen die Möglichkeit gegeben, im direkten Gespräch einen Kontakt zu knüpfen. Vereinzelte Unternehmen haben die Jugendlichen auch direkt einmal ihre Fähigkeiten testen lassen, wie beispielsweise ein Landwirtschaftsbetrieb, der die Schüler einen kleinen Bagger bedienen ließ.

Teils kamen die Schüler aus Darmstadt, Roßdorf oder Arheilgen angereist. Manche von ihnen hatten direkt schon einen Betrieb im Blick, manche haben sich einfach umgeschaut und so ein wenig inspirieren lassen. „Viele Schüler wissen noch gar nicht, was sie machen wollen“, hatte ADS-Leiterin Bettina Wannowius vor dem Ausbildungsinfotag noch gesagt. Eine davon ist Lea aus Roßdorf. Sie ist ohne einen besonderen Wunsch gekommen, konnte sich aber nach dem Besuch von ein paar Ständen schon ein ungefähres Bild von ihrem Berufswunsch schaffen. „Das hat mir schon ein bisschen weitergeholfen, jetzt habe ich zumindest eine Richtung im Kopf.“

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Schon ein genaueres Ziel im Auge hatte der Groß-Zimmerner Dominik, er will im Straßenbau arbeiten: „Ich habe mir aber auch ein paar andere Sachen angeschaut.“ Dennoch ist Stand jetzt ein Job im Straßenbau sein Wunsch. Auch Tobias aus Roßdorf und Paul aus Darmstadt sind bewusst und gezielt auf ein Unternehmen zugegangen. Tobias hat sich vorab über ein Autohaus aus Darmstadt informiert und dann im direkten Gespräch vor Ort seine Bewerbung für ein Schülerpraktikum abgegeben. Ähnlich verlief der Tag bei Paul, der sich ebenfalls noch einmal genauere Informationen zu seinem Wunschberuf als Elektroniker eingeholt.

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Auch für die Unternehmen dürfe es ein zufriedenstellender Tag gewesen sein. Schließlich konnten die Betriebe so selbst einmal Kontakt zu den Schülern aufnehmen und erfahren, dass diejenigen sich auch wirklich für den Beruf interessieren, wenn sie schon gezielt zum Stand des Betriebes kommen. Immerhin waren zum März noch 2( 400 Ausbildungsstellen unbesetzt, teilte Dirk Widuch, Geschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, mit. Nun dürften es ein paar weniger geworden sein.

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