Lederhose und Dirndl als Kostüm

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Ob groß. ob klein und meist in Dirndl und Lederhosen gewandet - ließen es ordentlich krachen.

Dieburg ‐   Das Zeughaus des Karnevalvereins Dieburg war voll besetzt, als Festwirtin Bettina Steinmetz zur Eröffnung des Oktoberfestes einzog. Das Dieburger Prinzenpaar, Melanie Eisentraud und Dr. Gerald Grohe, übernahm den Bieranstich eigenhändig - kein Wunder, schließlich wurde eigens für das Oktoberfest gebrautes Festbier der Darmstädter Grohe-Brauerei „ozapft.“ Und die 500 Festbesucher ließen sich den leckeren Gerstensaft bestens schmecken. Von Matthias Grimm

Zum süffigen Festbier gab's zünftige Musik - wie jedes Jahr spielten die „Wiesenfelder“ beim KVD-Oktoberfest auf. Und prompt überreichten sie Präsident Friedel Enders ihre Beitrittserklärung für den Dieburger Karnevalverein.

Ob groß. ob klein und meist in Dirndl und Lederhosen gewandet - ließen es ordentlich krachen.

Am 6. November feiern die „Wiesenfelder“ ihr großes Fanfest. Die größte Fangruppe, die hierzu anreist, gewinnt einen kostenlosen Auftritt der „Wiesenfelder“. Da lassen sich die Dieburger Narren natürlich nicht lumpen. Enders kündigte an: „Wir werden mit einem Bus zu euch kommen - versprochen.“ Gut möglich also, dass es die Musik beim nächsten Oktoberfest zum Nulltarif gibt.

Dirndl und Lederhosen dominierten das Bild

Die Tendenz der Vorjahre, in bayrischer Kluft zum närrischen Oktoberfest zu kommen, bestätigte sich auch am Samstag, Dirndl und Lederhosen beherrschten deutlich das Bild des stimmungsgeladenen Festes - die allseits bekannten Versandhäuser wird's gefreut haben. Kaum eine Minute, in der die Besucher auf ihren Bänken saßen, vielmehr wurde im Stehen gehüpft, geschunkelt und getanzt. Dieburger Feierlaune, bajuwarische Festkultur, begleitet von fetziger Stimmungsmusik der „Wiesenfelder“ ergab in der Summe ein prima Oktoberfest - und das ganz ohne Äla.

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