115 junge Menschen haben jetzt die Berechtigung für ein Studium an Fachhochschulen in der Tasche

LGS-Fachoberschule verabschiedet Absolventen

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Ein letztes Foto, bevor sich die Absolventen der Fachoberschule der LGS in alle Winde zerstreuen.

Dieburg (bea) - „Ich habe es geschafft“, denken sich wohl die meisten der 115 Absolventen der Fachoberschule an derLandrat-Gruber-Schule (LGS), die am Dienstag mit ihrem Abschlusszeugnis nun die Berechtigung zum Studieren an Fachhochschulen erhalten haben.

Nach seinen Glückwünschen goss Schulleiter Thomas Reinholz aber Wasser in den Wein: „Sie haben zwar die Fachoberschule geschafft, aber eigentlich geht es jetzt erst richtig los – das, was man gemeinhin so den Ernst des Lebens nennt. “.

Reinholz bescheinigte den Schülern eine optimale Ausgangssituation: „Der Arbeitsmarkt sollte sich um Sie reißen, wenn Sie in wenigen Jahren ihr Studium beendet haben werden.“

Er warnte in seiner Rede aber auch vor Konkurrenz aus dem Ausland und empfahl den Schülern, ihre Ausbildung mit viel Engagement fortzusetzen: „Ich hoffe, Sie brennen für ihren Beruf.“

Studienrat Reinhard Witzel ließ das vergangene Jahr mit vielen Statistiken, aber auch zahlreichen Fotografien noch einmal Revue passieren. Von 245 Anmeldungen an der Fachoberschule, die im Regelfall nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung besucht wird, wurden 133 Schüler aufgenommen. Die meisten hatten sich in der Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung eingeschrieben. Die Fächer Maschinenbau und Elektrotechnik waren reine Männerdomänen, auch in den Richtungen Wirtschaftsinformatik und Agrarwirtschaft dominierten die Herren.

Kurz vor dem Abschluss waren die Schüler auch nach ihrer Zufriedenheit mit der LGS gefragt worden, das Ergebnis war überwiegend positiv, an einigen Punkten gab es jedoch Kritik. So wurden von den Absolventen zu viele Ausfallstunden bemängelt, mancher hätte sich eine gründlichere Vorbereitung auf die Prüfung gewünscht.

Gelächter gab es bei Bildern der Studienfahrten, die unter anderem nach Amsterdam oder München gingen. Der Religion-Ethikkurs wandelte hingegen auf den Spuren eines Pilgerpfades von Miltenberg nach Amorbach.

Geehrt wurden die besten Schüler, sie hatten im Zeugnis durchweg eine 1 vor dem Komma vorzuweisen. Musikalisch wurde die Abschlussfeier durch die Schulband der LGS gestaltet.

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