Martinsmarkt in Dieburg

Martinsmarkt eine Woche später...

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Der Martinsmarkt, der einen historischen Markt im Fechenbach-Park integriert, steigt eine Woche später als gewohnt.

Dieburg - Wer sich den ersten Freitag, Samstag und Sonntag im November stets für den Besuch des Martinsmarkts reserviert hat, lag damit jahrelang richtig. In diesem Jahr heißt es umdenken.

Das Treiben mit dem bereits vorweihnachtlichen Flair in der Innenstadt und im Fechenbach-Park findet erst am zweiten November-Wochenende statt. Buden aus Nah und Fern, Gaukler und Kunsthandwerker im historischen Teil des Markts und der eingebundene heimische Einzelhandel prägen das Geschehen vom 8. bis 10. November.

Obwohl die Martinsgänse diesmal also etwas später als gewohnt schnattern, erwartet Marktmeister Alois Ostner, der die Zügel mit Routine und trotzdem unvermindertem Elan für den Gewerbeverein in der Hand hält, wieder etliche tausend Besucher. Bei der 28. Auflage des Martinsmarkts dürfen sie sich neben dem Trubel auf dem Marktplatz und im Park sowie in der Rheingau-, Zucker- und Steinstraße aufs Neue auf ein musikalisches Rahmenprogramm und weitere Höhepunkte mit Tradition freuen. Detailliert wird unser Verlag in der Martinsmarkt-Woche wieder in einer Sonderbeilage über die drei Tage berichten.

Am Freitag, 8. November, wird der 28. Martinsmarkt um 15 Uhr von Ostner, Bürgermeister DR. Werner Thomas und Landrat Klaus Peter Schellhaas auf der Bühne vor dem Rathaus eröffnet. Freitags und samstags ist wie auch zuletzt das offizielle Marktende für 21 Uhr vorgesehen - in der Regel haben viele Buden aber deutlich länger geöffnet. Beginn am Samstag (9. November) ist um 10 Uhr, am Sonntag (10. November) - wenn offiziell um 20 Uhr Schluss ist - nimmt der Markt ab 11 Uhr Fahrt auf. Der Sonntag ist in der Innenstadt zwischen 13 und 18 Uhr zudem wieder verkaufsoffen.

Eingebunden sind neben den Dieburger Geschäftsleuten erneut nicht nur auswärtige Schausteller, Künstler und Gastronomen, sondern auch wieder einige Dieburger Gruppen und Vereine. Die Prinzengarde, auch die ein oder andere Fastnachtsgruppe öffnen Stände. Der Heimatverein öffnet am Sonntag von 14 bis 16 Uhr den Mühlturm zur kleinen historischen Erlebnisreise. Auf der Bühne vor dem Rathaus spielt auf dem diesjährigen Markt erneut die Gruppe „Saytensprung“. Der Bücherflohmarkt findet seit 2012 nicht mehr statt. Bei den Handwerkern im Fechenbach-Park verspricht Ostner „einige neue Gesichter“.

Der Martinsmarkt klingt mit dem Konzert am Sonntag (20 Uhr) in der Stadtpfarrkirche aus. Die Freie Sängervereinigung (Leitung: Thomas Möller) verstärkt sich dafür mit der Langener Trommelgruppe „Nanju Fo“ und kündigt etwa Stücke wie „Air“ und „Adiemus“ an. Und wenn die letzte Bude geschlossen, der letzte Jongleur im Park ausjongliert hat, dann gilt wieder an allen drei Tagen: Zum Abschluss laden die Kneipen in der Dieburger Innenstadt ein.

jd

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