Mehr Jungs als Mädchen

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Voll im Trend liegen Mama Eufenia Crucitta und Papa Thorsten Schaffer mit ihrem Söhnchen: Alessio Ist das erste Baby, das 2010 im St. Rochus geboren wurde. Auch 2009 lagen in Dieburg die Jungs mit 201 Geburten vor den Mädchen (143).

Dieburg (eha) ‐   „Im vergangen Jahr wurden in Dieburg 344 Babys geboren.“ Das wissen Gerlinde Angermeier und Alessandra Cicchelli vom Standesamt so genau, da alle in Dieburg geborenen Kinder per Geburtsanmeldung im Standesamt registriert werden müssen.

Und in den Kreißsälen des St. Rochus Krankenhauses heißt es anscheinend sehr oft: „Es ist ein Bub!“ Denn mit 201 Geburten lagen die Jungen klar vor den Mädchen mit 143. Mit seiner Jahresstatistik hat das Dieburger Standesamt auch eine Liste mit den beliebtesten Vornamen herausgegeben. Dort liegt die Stadt ganz im bundesweiten Trend.

Die Standesamt-Mitarbeiter stehen im Rathaus, Markt 4, Raum 103 und 104 und unter  06071/2002-103 oder 2002-104 sowie per E-Mail, standesamt@dieburg.de, für Fragen zur Verfügung.

Auch in Dieburg sind Namen mit dem Anfangsbuchstaben L - wie Lea und Leonie und Leon - sehr beliebt. Nur der bevorzugte Name Mia, Rang 1 der deutschlandweiten Liste, wurde 2009 in Dieburg nicht vergeben. „Das kann ja aber im neuen Jahr noch kommen“, verlautet aus dem Standesamt.                                  Doch wird es in den Kindergartengruppen oder Schulklassen der kommenden Jahren nicht oft zu Verwechslungen kommen, da nur wenige Namen zwei, drei oder viermal vergeben wurden. Die meisten Namen kamen im Jahrgang 2009 nur ein einziges Mal vor.

Nachbargemeinden bilden ab April gemeinsamen Standesamtbezirk

Zudem wurden im vergangenen Jahr 91 Paare getraut - davon auch etliche in Schloss Fechenbach. Aber neben den freudigen Anlässen gehört auch das Sterben zum Leben. 2009 wurden insgesamt 129 Sterbefälle vom Standesamt beurkundet.

Die Statistik 2010 wird voraussichtlich umfangreicher ausfallen, da ab April die Standesämter der Gemeinden Messel, Eppertshausen und Münster mit der Stadt Dieburg einen gemeinsamen Standesamtsbezirk bilden (wir berichteten). In Zukunft werden die insgesamt 300 bis 400 Geburten, 180 bis 200 Eheschließungen und rund 200 Sterbefälle in Dieburg bearbeitet, die Kosten von allen vier Kommunen gemeinsam geschultert.

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