„(M)einen Schatz gefunden“

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Die Klasse 4 der Marienschule setzte das Thema „Schatzsuche“ musikalisch um.

Dieburg (ves) ‐  „Der wirkliche Schatz ist das Menschenleben, dass kann einem auch das Geld nicht geben.“ Mit ihrer in Reimen verfassten Geschichte „Money must be funny“ beschrieb Annika Reinhardt eindringlich den vorherrschenden Zeitgeist, der von Geld und Besitz und der trotzdem herrschenden Unzufriedenheit der Menschen handelt - bis Man(n) erkennt, dass der wahre Schatz im Leben Menschlichkeit und Liebe sind.

Die Schülerin der G 10 der Goetheschule war eine der vielen, die an der 13. Schreibwerkstatt teilgenommen und sich zur Präsentation ihrer Werke in der voll besetzen Ludwigshalle eingefunden hatten, zu der alle beteiligten Schulen eingeladen waren. Im Rahmen der Veranstaltung wurden einzelne Texte unter dem Motto „Schüler begeistern Schüler“ präsentiert. So auch von jüngeren Schülern, die trotz ihrer Aufregung das Podium erklommen und die Anwesenden mit ihren Texten erfreuten.

Bereits seit 1997 unterstützt die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg das Projekt Schreibwerkstatt. Zu dem Thema „Ich habe (m)einen Schatz gefunden“ hatten sich 21 Schulen mit 62 Klassen ihre Gedanken gemacht und in vielfältige, bunte, kuriose, fantasievolle und nachdenkliche Geschichten verfasst. Ob über Kobolde oder golden glänzende Hundehinterlassenschaften, Könige und Drachen, Piratenschätze oder Freunde, jeder der Teilnehmer hatte seinen persönlichen Gedanken-Schatz, den er in beschrieb.

Viele Schulen aus der Region gingen an den Start

Die Ergebnisse der Schreibwerkstatt wurden in einer 190 Seiten umfangreichen Broschüre zusammengefasst und sind ebenfalls auf der Internetseite der Sparkasse verfügbar. Die Texte und das Hörbuch sind zusätzlich auf einer CD-Rom erhältlich.

Beteiligt hatten sich diesmal aus dem Geschäftsgebiet der Sparkasse Dieburg: Bachwiesenschule Hergershausen, Gersprenzschule Reinheim, Grundschule Heubach, Gutenbergschule Dieburg, Haslochbergschule Groß-Bieberau, John-F.-Kennedy-Schule Münster, Marienschule Dieburg, Schule im Kirchgarten Babenhausen, Wendelinusschule Klein-Umstadt, Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau, Albert-Schweitzer-Schule Groß-Zimmern, Bachgauschule Babenhausen, Dr.-Kurt-Schumacher-Schule Reinheim, Eichwaldschule Schaafheim, Ernst-Reuter-Schule Groß-Umstadt, Goetheschule Dieburg, Heinrich-Böll-Schule Nieder-Roden, Joachim-Schumann-Schule Babenhausen, Landrat-Gruber-Schule Dieburg, Max- Planck-Schule Groß-Umstadt, Schule auf der Aue Münster.

Annika Reinhardt (Goetheschule) trug ihren Beitrag „Money must be funny“ vor.

Ihr alle seid mir um einiges voraus. Ich feiere dieses Jahr meinen 50. Geburtstag und erscheine im Gegensatz zu euch noch in keinem Buch“, scherzte der Vorsitzende der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg, Landrat Klaus Peter Schellhaas in seiner Begrüßungsrede mit den Schülern. Gleichzeitig lobte er das Engagement und bewunderte die Kreativität der vorgestellten Texte. Besonderen Dank sprach Schellhaas insbesondere Kerstin Schiener und Studiendirektor Franz Zoth aus, die als Projektleiter die Schreibwerkstatt engagiert begleiteten.

Schnur: „Eure Fantasie hat diese Geschichte möglich gemacht“

Neben einer Broschüre, in der die Geschichten und Gedichte der Schüler abgedruckt sind, wurde auch dieses Jahr wieder ein Hörbuch mit ausgewählten Texten aufgelegt, bei dem die von Schülern gelesenen Texte musikalisch unterlegt sind. Unter dem Motto „Sprechen fürs Hören“ hatten Viola Schad und Jochen Schnur die Projektarbeit begleitet. „Eure Fantasie hat diese Geschichte möglich gemacht“, lobte Schnur die Kinder und Schad gab bereits für die nächste Schreibwerkstatt ihre Zusage. „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich stehe auch nächstes Jahr gerne wieder zur Verfügung“, erklärte sie.

Mit Spannung wurde zum Schluss die Verlosung erwartet, bei der die Sparkasse Dieburg als Dankeschön für die Beteiligung an der Schreibwerkstatt sechs Geldprämien über je 250 Euro zur Verfügung gestellt hatte. Unter den Gewinnern war auch die Goetheschule.

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