444 Mitglieder, 14 000 Euro Umsatz

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Sigrid Weber folgt als Vorsitzende des ADS-Fördervereins auf Catrin Geier.

Dieburg (jd) - Wenige derzeitige Schüler, einige Ehemalige, viele Eltern und das komplette Kollegium: Aus diesen Gruppen setzt sich der Förderverein der Alfred-Delp-Schule (ADS) zusammen.

444 Mitglieder tragen in erster Linie durch finanzielle Unterstützung bei, dass sich das Dieburger Oberstufen-Gymnasium mit seinen fast 800 Schülern in drei Jahrgangsstufen mehr leisten kann als das, was aus den staatlichen Mitteln finanzierbar wäre. Die närrische Zahl präsentierte Eva Rosenau, die alte und neue zweite Vorsitzende des Fördervereins, nach der Jahreshauptversammlung.

Auf der veränderte sich der Vorstand auf der wichtigsten Position: der des Vorsitzenden. Wobei es beim ADS-Förderverein eine „Die“ war und auch eine solche bleibt: Auf Catrin Geier, die das Amt zwei Jahre lang inne hatte, ist nun die in Dieburg bestens bekannte Sigrid Weber gefolgt.

Die Lehrerin kennen zwei Generationen seit den 70er Jahren nicht nur als Physik-Lehrerin und umgänglichen Menschen, sondern auch von der Organisationsebene der ADS. Die Erstellung der Stundenpläne und die Aufnahme neuer ADSler wären ohne Webers Kompetenz in den vergangenen Jahren kaum denkbar gewesen.

Zwei Beisitzer ebenfalls langjährige Lehrer

Ihre Erfahrung bringt Weber nun als erste Person des Fördervereins ein. Dem Vorstand gehören neben ihr und Rosenau Andreas Müller (Schriftführer, zuvor Kassenwart), Patrick Roth (Kassenwart, neu) und Schulleiterin Renate Stiebing an. Zwei Beisitzer sind ebenfalls langjährige Lehrer der Alfred-Delp-Schule: Wilhelm Handen (Mathe, Sport) und Hanno Preußner (Deutsche, Geschichte, Ethik). Der dritte Beisitzer wird beim Förderverein der ADS generell vom Schulelternbeirat gestellt.

Das teils alte, teils neue Team übernimmt ein gut bestelltes Feld: Im Kalenderjahr 2010 erwirtschaftete der Förderverein einen Umsatz in Höhe von 14 138 Euro - rund 50 Prozent des Geldes entstammt Mitgliedsbeiträgen. „Deshalb ist die Mitgliederzahl für uns sehr wichtig“, sagt die Vize-Vorsitzende Rosenau.

Der Förderverein entstand in den 80er Jahren, bis vor zwei Jahren stieg die Mitgliederzahl kontinuierlich an. Besonders der Elternabend vor Beginn eines jeden Schuljahrs, zu dem Eltern neuer Schüler kommen, sei eine Gelegenheit, Neumitglieder zu werben, so Rosenau.

Unternehmensspenden bilden stattlichen Anteil

Neben Weihnachtsspenden der Eltern - im Vorjahr in Höhe von 1756 Euro - machen Unternehmensspenden einen stattlichen Anteil der Mittel des gemeinnützigen Vereins aus. Große Beträge kamen im vergangenen Jahr von der HSE, der Sparkasse, Stihl, VW und Mercedes.

„Wir verstehen uns im Wesentlichen als Geldbringer, es geht aber auch um geldwerte Leistungen wie den Betrieb der Mediothek“, schildert Eva Rosenau. In die Mediothek flossen über mehrere Jahre hinweg insgesamt rund 50 000 Euro aus Geldern des Fördervereins.

Seit 13 Jahren gibt es an der Alfred-Delp-Schule dieses Angebot. Unter anderem trug der Verein auch dazu bei, dass eine Lichtanlage zum Fotografieren, Camcorder, verschiedene digitale Fotoapparate und PC-Tische angeschafft wurden.

Gerade der Doppeljahrgang an Schülern - Grund ist die Einführung von G8 vor einigen Jahren - macht solche Investitionen, die nicht immer durch die staatlichen Zuwendungen gedeckt sind, laut Rosenau notwendig.

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