Mord in Dieburg

Staatsanwaltschaft fordert lebenslang für „Killer-Paar“

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Ein wegen wegen Mordes aus Tötungswillen, Habgier und Heimtücke angeklagter 28-Jähriger (links) sowie eine ebenfalls angeklagte 38-Jährige (rechts) müssen sich seit Februar vor dem Landgericht Darmstadt verantworten.

Darmstadt/Dieburg - Im Mordprozess gegen das sogenannte Killer-Paar hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch lebenslänglich für beide Angeklagte gefordert.

Im Plädoyer vor dem Landgericht Darmstadt sah die Anklagevertretung den Vorwurf bestätigt, dass der 28 Jahre alte Angeklagte und seine damalige 38 Jahre alte Freundin Ende März 2017 eine 81 Jahre alte Dieburgerin in ihrer Wohnung unter anderem aus Lust am Töten erstochen haben. Das Paar soll sich die Anregung für die Tat durch Horrorfilme und Fernsehserien geholt haben.

Der Mann aus Ober-Ramstadt hatte in dem Prozess gestanden, die Rentnerin erstochen zu haben. Später nannte er seine damalige Freundin als Mittäterin. Die Angeklagte hingegen bestreitet die Tat. Die Reinheimerin räumte nur ein, dem 28-Jährigen bei der Flucht nach Spanien geholfen zu haben.

Für die Staatsanwaltschaft waren die Daten aus der Mobilfunkortung, die Flucht und die wechselnden Aussagen der Frau entscheidende Beweise, dass sie auch zugestochen habe. Der Verteidiger des 28-Jährigen hatte auf Unterbringung seines Mandanten in einer geschlossenen forensischen Klinik plädiert, da dieser eine Psychose gehabt habe, der Mann hatte angegeben, zur Tatzeit Stimmen gehört zu haben. Der Verteidiger der Frau hatte Freispruch gefordert, da auf ihre Täterschaft nur die, für ihn unzuverlässige, Aussage des Angeklagten beruhe. Das Urteil wird am Mittwoch (18.) um 12.30 Uhr verkündet. (dpa)

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Quelle: op-online.de

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