Freunde und Förderer des Museums gibt es seit fünf Jahren

Motto: „Tempus fugit“

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Ein römischer Hornbläser begrüßte die Gäste des Festes zum fünfjährigen Bestehen des Museumsfördervereins.

Dieburg (mag) ‐  „Tempus fugit“ – die Zeit entflieht. Unter diesem Motto stand die Rede des Vorsitzenden Klaus Rüth zum fünfjährigen Jubiläum des Vereins „Freunde und Förderer des Museums“. Standesgemäß wurde die Feier im Schloss Fechenbach zelebriert. Das Jubiläumsfest bildete außerdem den würdigen Rahmen, um Altbürgermeister Peter Christ zum Ehrenmitglied zu ernennen.

Ein römischer Hornbläser begrüßte die Gäste im Museum, Damen in antiken Gewändern reichten einen römischen Gewürzwein. Ein viergängiges römisches Menü war der passende kulinarische Höhepunkt.

Am 15. Juni 2004 trafen sich die ersten Freunde und Förderer des Museums zu den vorbereitenden Gesprächen zur Gründung des Fördervereins. Am 18. Februar 2005 wurde die Satzung beschlossen und der erste Vorstand gewählt, der noch heute unverändert amtiert.

Rüth bezeichnete den noch jungen Förderverein als „eine Erfolgsgeschichte“. Zahlreiche Projekte des Museums konnten dank vieler Spenden und Aktionen des Fördervereins unterstützt werden. Beispielsweise die Reparaturarbeiten am Terrazzoboden in der Eingangshalle des Schlosses oder die Restaurierung des aus dem 19. Jahrhundert stammenden Portraits des letzten Groschlags.

Aus dem Besitz der Freifrau von Gemmingen in Fränkisch-Crumbach erwarb der Verein ein Portrait eines jungen Adeligen, gemalt von dem nicht unbedeutenden Portraitmaler Hauck.

Zur Ausstellung „Jüdisches Leben in Dieburg“ trug der Förderverein das Modell der Synagoge von 1929 - wobei die Jubiläumsstiftung der Sparkasse unterstützend zur Seite stand - und die Restaurierung einer Nähmaschine aus der Produktion des jüdischen Unternehmers Meyer-Lehmann bei. „Alles in allem, berichtete Rüth, summieren sich die Auslagen für diese Aktivitäten auf über 20 000 Euro.“

Die Einnahmen des Vereins stammen aus Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Gewinnen bei verschiedenen Aktionen. So sind die Freunde und Förderer des Museums alljährlich mit einem Stand an den Blaufärbertagen und auf dem Martinsmarkt vertreten. Kulturhistorische Exkursionen in die Umgebung runden das Programm des 70 Mitglieder zählenden Vereins ab.

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