Mit einem Klick zum Heimatverein: Neue Homepage vereint Information und Unterhaltung.

Mühlturm begrüßt Besucher

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Heinz G. Schirling hat in den letzten Monaten viel Zeit vor seinem Laptop verbracht: Mit Unterstützung von Maria Bauer hat der stellvertretende Vorsitzende des Dieburger Heimatvereins die neue Homepage http://www.heimatverein-dieburg.de gestaltet.

Dieburg (hov) ‐ Viele Jahre lang war der Heimatverein heimatlos - zumindest in der digitalen Welt. Eine eigene Homepage war nicht vonnöten, weil Bernd Grimm auf seiner in der Stadt bekannten und beliebten Seite http://www.dibborsch.de die Termine des Heimatvereins mit veröffentlichte.

Als der sich jedoch Anfang des Jahres dazu entschied, seine Seite künftig schwerpunktmäßig der Fastnacht zu widmen, musste beim Heimatverein eine andere, eine eigene Lösung her.

Weil ihm „der PC nicht fremd“ war, erhielt der stellvertretende Vorsitzende Heinz G. Schirling den Auftrag, http://www.heimatverein-dieburg.de zu gestalten. Als Neuling im Umgang mit Websites musste der 67-jährige Pensionär sich zwar zunächst mit Technik, Software, Inhalt und Darstellung befassen, „bei Bekannten Rat suchen und schauen, wie andere Vereine ihre Homepage aufgebaut haben“. Schließlich machte er sich ans Werk und entwickelte ein umfangreiches Menü, das sich schnell mit Inhalten füllte.

Seit Ostern werden die Besucher von http://www.heimatverein-dieburg.de nun auf der Startseite mit einem Bild des Mühlturms begrüßt. Von dort aus geht´s weiter mit aktuellen Terminen und Veranstaltungen des Vereins, einem Pressespiegel und der Vorstellung von Vereinsprojekten. Die inzwischen zwölf Bücher, die die Dieburger Heimatkundler publiziert haben, werden vorgestellt und kommentiert. Die Rubrik „Dieburger Ansichten“ enthält Bilder von Lieblingsplätzen und schönen Winkeln der Stadt und soll Stück für Stück erweitert werden - „vermutlich eine Dauerbaustelle“, sagt Heinz G. Schirling und lacht. Wer Mitglied im Heimatverein werden will, findet auf der Homepage ein übersichtliches Formular, wer Kontakt aufnehmen will, Rufnummern und Ansprechpartner.

Wenn der stellvertretende Vorsitzende jetzt, nach einem halben Jahr, auf sein Werk schaut, weiß er, dass sich die Mühe gelohnt hat. „Die Arbeit an der Internetseite kostet viel Zeit, macht aber auch viel Freude - besonders, wenn ich erfahre, dass die Seite auch angeschaut wird.“

Dass dies der Fall ist, weiß Schirling nicht durch das Studium von Klick-Zahlen. „Zahlen interessieren mich nicht so sehr, sondern mehr der persönliche Kontakt, das Gespräch mit den Nutzern.“ Dies will er weiterhin suchen und die Seite ständig aktuell halten, „denn nichts ist für einen Interessenten enttäuschender, als das Programm von gestern.“

Bei Schirlings Fazit hat man daher den Eindruck, dass er es mit einem lachenden und einem weinenden Auge spricht: „Die Arbeit an der Homepage scheint eine unendliche Geschichte zu werden, denn es gibt immer noch etwas Neues zu berichten.“

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