Zweite Auflage am 7. Oktober

Musiknacht hat Zukunft

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Mehr als 1 000 Besucher – hier im alten Sudhaus des Getränkehandels Braunwarth – kamen 2016 zur Premiere der „Dieburger Musiknacht“. Am 7. Oktober legen die Macher nach.

Dieburg - Einmal zahlen und ganz viel Musik hören – das gibt’s bald wieder bei der Dieburger Musiknacht. Die Macher haben sich für eine Fortsetzung entschieden. Von Jens Dörr 

Im Herbst des vergangenen Jahres veranstaltete der Mainzer Agenturinhaber Alexander Schäfer zusammen mit Dieburger Gastronomen und unter der Schirmherrschaft des Gewerbevereins erstmals die „Dieburger Musiknacht“. Das Format, bei dem mehrere Bands in mehreren Lokalen spielen und die Besucher mit dem Kauf ihrer Eintrittskarte Zugang zu mehreren Parallelkonzerten erlangen, gab es schon in Dieburg, ehe einige Jahre Pause folgten. Schäfer ließ die Veranstaltung 2016 wieder aufleben.

Seine Zufriedenheit mit der Premiere dokumentierten nicht nur mehr als 1 000 verkaufte Tickets und eine lebhafte Dieburger Innenstadt an jenem Samstagabend. Vielmehr lautet nun der Plan, dass sich das Kulturereignis etablieren möge: Am 7. Oktober steigt die „2. Dieburger Musiknacht“. „Sie soll ein fester Bestandteil des Dieburger Veranstaltungskalenders werden“, wie Schäfer sagt.

Der Unternehmer: „Wir fanden das im letzten Jahr sehr erfolgreich, haben fast nur positives Feedback erhalten.“ Mit „wir“ meint er auch die Gewerbevereins-Vorstandsmitglieder Evelin Allmann und Jasmin Sauerwein, die ihn besonders tatkräftig bei den Vorbereitungen unterstützt hatten. „Der Gewerbeverein hat uns einige Kontakte hergestellt und auch beim Plakatieren geholfen.“ Zudem war er bei infrastrukturellen Maßnahmen rund um den Marktplatz involviert.

Freude habe Schäfer auch die „gute Zusammenarbeit mit den Wirten“ gemacht. „Zudem bietet Dieburg für die Musiknacht einen schönen Rahmen, weil in der Innenstadt alles nah beisammen ist und es sehr unterschiedliche Lokale gibt.“ Zu finden sei die „moderne Brasserie“ dort ebenso wie die „sehr kneipige Location“.

Im Vorjahr machten zehn Lokale am Marktplatz, in der Zuckerstraße und im Steinweg mit. Nach der Schließung des „Headquarters“ (wo sich mit dem „Gatsby“ inzwischen eine Shisha-Bar befindet, die nicht Teil der Musiknacht 2017 sein wird) wird dieses Lokal am östlichen Ende der Zuckerstraße nicht mehr dabei sein. Dafür kommt allerdings das „Mephisto“ am Marktplatz hinzu, das 2016 wegen einer anderen Veranstaltung hatte verzichten müssen.

Neben den Musikern diverser Genres in den Lokalen wird es wieder ein Open-Air-Konzert auf dem Marktplatz geben, der so abgesperrt wird, dass nur Besucher mit gültigem Bändchen (das man am Abend selbst gegen Vorlage des Tickets erhält und das dann fortan als Nachweis dient) zur Bühne gelangen. „Der Marktplatz mit dem Open Air ist der perfekte Mittelpunkt für die Musiknacht und bietet den Besuchern immer wieder die Gelegenheit, sich zu sammeln und zu treffen“, meint Schäfer.

Im Vorjahr spielten Van Baker & Band mit ihren Partyschlagern das Open Air. „Das war eine gute Wahl, sie haben gute Stimmung verbreitet“, sagt Schäfer. Diesmal werden dort Radioactive auftreten und stärker in die rockige Richtung gehen. Einzelne Buchungen sind schon bestätigt; so werden im „M22“ wieder Lehmann 5 auftreten. Über Details und Vorverkauf will Alexander Schäfer Mitte des Monats informieren.

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