Nach 40 Jahren vieles noch vertraut

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Der angeblich „bedeutendste“ Abiturjahrgang, der vor 40 Jahren an der Goetheschule Abitur gemacht hat.

Dieburg (ves) - 40 Jahre ist es her: „Das ist Anlass genug für den bedeutendsten Abiturjahrgang, der in den frühen Siebziger Jahren an der Goetheschule Abitur gemacht hat“, wie Bürgermeister Dr. Werner Thomas ihn spaßeshalber titulierte, „ein Ehemaligentreffen einzuberufen.“

Dass es dabei einer Höchstleistung gleich kam, Kontakt zu den vielen Schulkameraden aufzunehmen, spürten Hans-Peter Daubner (Dortmund) und Dr. Wolfgang Lotz (Dieburg), die das Organisationsteam bildeten, am eigenen Leib. Zum Glück gab es vom letzten Treffen, das sich 1997 zum 25. Mal jährte, noch einige Adresslisten. Rund ein halbes Jahr dauerte es jedoch, bis man von 55 Personen 53 ausfindig machen und einen Termin koordinieren konnte.

Und so war es am Samstag endlich soweit: Von Nah und Fern reisten die Ehemaligen an, um einen Tag in Dieburg zu verbringen, einen Blick in die ehemaligen Klassenräume werfen zu können und natürlich vorrangig, um Erlebnisse der Jahre Revue passieren zu lassen. „Natürlich hat sich einiges verändert, aber vieles ist uns doch noch vertraut“, blickte Daubner zurück. „Im Zeichensaal stehen sogar noch die alten Tische von damals“, sagte er schmunzelnd.

Die meisten des Jahrgangs sind im Großraum Rhein-Main ansässig geblieben, einige zog es jedoch aus vielerlei Gründen – wie Arbeit oder Liebe – weiter weg. Und so reiste ein Teilnehmer sogar aus dem Norden Deutschlands, aus Bad Segeberg, an.

45 Ehemalige, darunter auch elf ehemalige Lehrer waren gekommen und so tauschte man sich in trauter Runde in der Goetheschule aus. Dann machte man sich auf den Weg zum ersten Konzert der Orgelmeile, um danach in der Römerhalle das Treffen bei einem Abendessen ausklingen zu lassen.

Der Abend hätte nicht passender enden können, denn in der Römerhalle fand gleichzeitig der Abschlussball der Abiturienten 2012 statt. Dies trug sicherlich dazu bei, noch weiter in alten Erinnerungen zu schwelgen. Zudem kamen sogar noch einige Abiturienten des Jahres 1972 und des Jahres 2012 ins Gespräch.

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