Nachbarhaus schwer beschädigt

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Schwer beschädigt wurde bei dem Brand des Steinmetzhauses in Dieburg auch das Nachbarhaus Nummer 17.

Dieburg (eha/lho) ‐  Schwer zerstört wurde bei dem Brand des Steinmetzhauses am 22. Februar in Dieburgs Fußgängerzone auch das Nachbarhaus Nummer 17. „Es ist unbewohnbar“, so Besitzer Heinrich Kolb, besonders das Löschwasser habe große Schäden angerichtet.

Derzeit darf das Gebäude nicht einmal betreten werden, erst muss ein Statiker die Standsicherheit überprüfen. Ein Gespräch der Besitzer mit dem Statiker, der Versicherung und dem Denkmalschutz soll Klarheit darüber bringen, wie es in der Zuckerstraße 17 weitergeht.
Bis das Fachwerkhaus wieder bewohnbar ist, werden mindestens anderthalb Jahre vergehen, so Kolb. Für diesen Zeitraum sucht die Mieterin der Wohnung über dem Bekleidungsgeschäft im Erdgeschoss eine Ersatzwohnung. Nach der Sanierung möchte sie gerne wieder in das Haus zurückkehren.

Die katholische Pfarrgemeinde St. Peter und Paul hat ein Spendenkonto zur Brandhilfe eingerichtet: Caritas-Konto der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul bei der Sparkasse Dieburg; Bankleitzahl 508 526 51, Konto-Nr. 129 000 105, Stichwort „Brandhilfe“. „Die Hilfe, die dadurch geleistet werden kann, kommt allen Geschädigten des Brandes vom 22. Februar zugute“, betont Pfarrer Alexander Vogl.

Auch wer der Mieterin der zerstörten Wohnung im ersten Stock der Hausnummer 17 ein Wohnungsangebot machen kann - sie hat eine 13-jährige Tochter -, wird gebeten, sich ans Büro der Pfarrgemeinde, Pfarrgasse 6 in Dieburg, zu wenden:  06071/88 16 40; E-Mail: pfarrbuero@st-peter-paul.de

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