Neuer Grillplatz wird gleich mal ausprobiert

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Sogar nachts war die Kolpingjugend mit Pinsel und Farbe am Juca zugange: Das Malerteam verzierte die Außenwand mit einem Logo.

Dieburg -  „Ins Jugendcafé müssen ganz dringend mal neue Möbel rein“, sagt Matthias Spielkamp, Mitglied der Kolpingsfamilie Dieburg. Von Jens Dörr

Seine Aussage ist dabei keine Einzel-Meinung, sondern eine der Botschaften, die sich aus einer Umfrage ergeben: Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) befragte die Dieburger Kolping-Jugend unter anderem hiesige Kinder und Jugendliche, was sie sich für die Zukunft des Jucas wünschen.

Bilder von der Dieburger 72-Stunden-Aktion

70 junge Dieburger bei 72-Stunden-Aktion

„Wir sind am Freitagmorgen in die Dieburger Schulen gegangen, haben Fragebögen verteilt und so insgesamt Stimmen von 225 jungen Leuten eingeholt“, erklärt Spielkamp die Vorgehensweise. Am Sonntagnachmittag präsentierte die Kolping-Jugend dann bei einer kleinen Vernissage im Juca die Ergebnisse im Detail (separater Bericht folgt). Ebenfalls vor Ort: Pfarrer Alexander Vogl, der das Logo des Jucas segnete. Das hatten die Teilnehmer der Kolping-Jugend, die sich überwiegend im Alter von neun bis 19 Jahren befinden, zuvor – auch nachts – an die Wand des Jugend-Treffpunkts gemalt.

Für die Kita St. Josef hat die Junior-Gruppe der KjG eine hübsche Kräuterspirale angelegt.

Nur wenige hundert Meter entfernt ging es von Donnerstag bis Sonntag ebenfalls hoch her: Die KjG Dieburg hatte die Aufgabe erhalten, bis zum Sonntag einen Grillplatz für die Kindertagesstätte St. Josef zu bauen. Der wurde auch pünktlich fertig und natürlich ebenfalls eingeweiht.

Die unter 15 Jahre alten Mitglieder der KjG Dieburg hatten als separate Gruppe ebenfalls kräftig angepackt und für die Kita unter anderem eine Kräuterspirale angelegt. Auch das Einweihungsfest zu Grillplatz und Spirale hatten sie organisiert, umrahmten das Fest musikalisch.

Die Johanniter spendierten den fleißigen Helfern ein Mittagessen.

Am Samstag hatte es zudem für mehr als 100 Teilnehmer aus der Region, die an der 72-Stunden-Aktion teilnahmen, ein von den Johannitern Dieburg organisiertes Mittagessen gegeben. Dabei teilten die ehrenamtlich aktiven Einsatzkräfte des Ersten Betreuungszuges, die von der Aktion im Radio gehört hatten, beim Treffpunkt vor der Kirche St. Wolfgang eine dreistellige Zahl an Burgern an die fleißigen und hungrigen jungen Katholiken aus.

In Dieburg waren bei der Aktion insgesamt 70 Kinder und Jugendliche – 40 von der KjG, 30 von der Kolping-Jugend – drei Tage lang im Dienste sozialer Zwecke im Einsatz. Deutschlandweit beteiligten sich zwischen Nord- und Bodensee 100 000 junge Menschen.

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