Neues Jahr im neuen Saal begrüßt

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Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann und Pfarrer Alexander Vogl (r.) bei der offiziellen Einweihung des neuen Pfarrsaals.

Dieburg (ves) ‐ Sehnsüchtig wurde dieser Moment seit vielen Monaten erwartet und den meisten Gemeindemitgliedern und Besuchern kam beim Betreten des neuen Pater-Delp-Hauses ein andächtiges „Wow“ über die Lippen.

Rund 200 Besucher hatten sich zum Neujahrsempfang in den neuen Räumlichkeiten eingefunden, um gemeinsam die Segnung des Saales zu erleben, die von Generalvikar Prälat Dietmar Giebelmann aus Mainz vorgenommen wurde. „Habt Ehrfurcht vor Altem und Mut, das Neue zu wagen“, mit diesem Zitat beschrieb Pfarrer Alexander Vogl den Rückblick und die Neuerungen, die die Pfarrgemeinde im letzten Jahr erfahren durfte. Neben der Fusion der beiden Pfarrgemeinden zur Pfarrgruppe Dieburg, war natürlich das neue Pater-Delp Haus, welches sich nun im neuen Gewand präsentiert, ein großes Thema.

1974 erbaut, wurde das Gebäude in den vergangenen Monaten einer Generalsanierung unterzogen - fachmännisch betreut von Architekt und Bauleiter Hans Hix. Saniert wurden vor allem auch die elektrischen Leitungen, die Sanitär- und die Heizungsausstattung. Großer Wert wurde dabei vor allem auf Energieeinsparung gelegt. Die Fassade wurde wärmeisoliert und mit einem neuen Anstrich versehen. Der hintere Teil des Gebäudes wurde durch einen Teilabbruch und Neubau umgestaltet, hier ist nun der neue Pfarrsaal untergebracht. Das Gebäude beherbergt im Erdgeschoss gewerbliche Räume, die bereits vom Weltladen sowie dem Friseur Morhard genutzt werden. Der zweite Stock bietet ebenfalls Gewerbefläche, wobei hier die Nutzung noch offen ist. Die weiteren Stockwerke sind in vier Wohnungen eingeteilt, wovon eine der vier bereits von der Küsterin mit ihrer Familie bewohnt wird.

Trennwand bietet „Entspannung im Gemeindeleben“

Die Kosten belaufen sich auf etwas mehr als die veranschlagten 1,4 Millionen Euro, die hauptsächlich von der Pfarrei St. Peter und Paul getragen werden müssen. „Pfarrer Vogl stand jederzeit hinter den Maßnahmen und unterstrich immer wieder die Wichtigkeit für die Gemeinde“, betonte die Vorsitzende der Pfarrgruppe, Doris Diefenbach in ihrer Begrüßungsrede. Der neue Pfarrsaal präsentiert sich geräumiger und höher als der frühere und strahlt viel Licht und Wärme aus. Auch technisch gesehen bietet der neue Raum alles, was man sich für die neue Nutzung nur wünschen kann. „Bei normaler Bestuhlung fasst der Saal rund 150 Personen, bei Bierzeltbestuhlung finden bis zu 200 Leute darin Platz“, berichtete Diefenbach. Ein weiteres Highlight ist die Trennwand, die den Raum in zwei Hälften teilt und so die Nutzungsmöglichkeiten für die kirchlichen Vereine und Gruppen erweitert. „Dies bietet eine Entspannung im Gemeindeleben“, darüber ist man sich einig. Eine Entscheidung für die genaue Nutzung der verschiedenen Gruppen sei jedoch noch in Planung und noch nicht gefallen.

Der positive Tenor ist groß und man freut sich auf die kommenden Stunden, die man gemeinsam in den neuen Räumlichkeiten verbringen wird. Seine Feuertaufe erlebt der Saal am 25. Februar: dann findet in den neuen Räumlichkeiten die Pfarrfastnacht statt.

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