Nicht mehr wegzudenken

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Der Glückstalermarkt und die Nachtwächterrundgänge starten am 30. November. Darauf freuten sich beim Pressetermin (v. l.): Andrea Schelter, Edgar Gutmann, Maria Bauer, Nachtwächter Franz Zoth und Helmut Schelter.

Dieburg - 19 Gruppen und Vereine waren es, die 2011 den Dieburger Glückstalermarkt zu dem gemacht haben, was er inzwischen längst geworden ist: Ein schönes Stück Vorweihnachtszeit im Herzen der Innenstadt, das vom Dieburger Marktplatz kaum mehr wegzudenken ist. Von Jens Dörr

Ein Vergnügen offenbar nicht nur für das Stammpublikum und neue Marktgänger, sondern auch für 17 Gruppen und Vereine, die neben den federführenden Gewerbeverein (Andrea und Helmut Schelter, Renate Hensel, Thomas Daum, Edgar Gutmann) und Heimatverein (Maria Bauer, Inge Zahn, Monika Preußner und die Nachtwächter Corinna Ewald, Franz Zoth, Dietmar Michell und Joachim Steinmetz) die Buden beschicken.

Denn voraussichtlich sind 2012 wieder alle dabei, die auch im vergangenen Jahr mitmachten. Im Einzelnen handelt es sich um Junge Union, Freie Sänger, Notenschnuffler, Kolping-Jugend, SV DJK Viktoria, KMGV, Salmehannes-Biewerwammes, Galaxy-Fanclub, SPD, Äla-Stadl, Suffies, Krakeeler, OWK, Dibbscheshogger, Krebbelschnude, Krotzequetscher und die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul. Eventuell kommt noch ein Neuling hinzu. Auch er wissend, dass es in erster Linie um das vorweihnachtliche Zusammensein in Dieburgs schöner Mitte geht und erst in zweiter Linie um den eher bescheidenen Umsatz, den die Buden meist mit Speisen und Getränken erwirtschaften.

Karten in der Bücherinsel

„Wir leben die Zusammenarbeit, die wir manch anderem Verein wünschen würden“, sagt Marktmeister Helmut Schelter augenzwinkernd mit nicht näher ausgeführtem Seitenhieb. Und ergänzt: „Mit großem Erfolg hat sich der Markt etabliert, auch dank der Nachtwächterrundgänge des Heimatvereins“.

Los geht es in diesem Jahr am 30. November um 17.45 Uhr mit der Eröffnung durch Bürgermeister Dr. Werner Thomas und den Nachtwächtern. Thomas wird Stadtwappen, Amtskette und Schlüssel der Stadt überreichen. Michell und Zoth übernehmen die Führungen der Erwachsenen, die am Eröffnungstag sowie am 7., 14. und 21. Dezember jeweils um 18 und um 18.30 Uhr starten.

Karten gibt es ab sofort in der Bücherinsel, ein begrenztes Kontingent gibt es auch noch an den Freitagabenden am Stand des Heimatvereins auf dem Marktplatz (besetzt ab 16.30 Uhr).

Schon ab 17 Uhr sind an den genannten Freitagen unter Leitung von Corinna Ewald die Kinder dran. Sie haben Lampions dabei und werden anschließend von Manfred Rau im „Mephisto-Keller“ eine Brezel und ein Heißgetränk spendiert und von Zahn und Preußner ein Märchen vorgelesen bekommen. Gedacht ist dieser Rundgang für Kinder ab sechs Jahren, die Teilnahme kostet 3,50 Euro.

Eine Karte für den anderthalbstündigen Rundgang der Erwachsenen kostet sechs Euro. 20 Schauspieler werden in diesem Jahr an den Spielszenen des Rundgangs mitwirken.

Traditionelle Kartoffelsupp’

Die Samstags-Termine sind in diesem Jahr der 1., 8., 15. und 22. Dezember. Während die Buden des Glückstalermarkts freitags von 17 bis 21.30 Uhr (Live-Musik von Poco Loco, Marienschule und Sängerlust ab 20 Uhr) öffnen werden, wird das samstags von 9.30 bis 14 Uhr der Fall sein. An jedem Samstag wird auch der Musikverein von St. Peter und Paul spielen und um 11.30 Uhr die Ziehungen der Karten stattfinden, die es für fünf Glückstaler in mehr als 40 Dieburger Geschäften und beim Gewerbeverein gibt. Bis eine Minute vor der Ziehung können ausgefüllte Karten abgegeben werden. Warengutscheine im Wert von zehn bis 100 Euro und Sachpreise winken.

Und natürlich wird freitags auch wieder die leckere wie traditionelle Kartoffelsupp’ gekocht: Den Auftakt macht Landwirt Felix Prinz zu Löwenstein, am zweiten Termin kommt Groß-Umstadts Bürgermeister Joachim Ruppert, am dritten Termin Kreisbrandinspektor Ralf Stühling und am 21. Dezember Landrat Klaus Peter Schellhaas. Ihn hatte Marktmeister Schelter mit sanftem Druck auf der Bühne der Römerhalle „verpflichtet“, als der Landrat dem Dieburger dort den Landesehrenbrief überreicht hatte.

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